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Neue Promotionsmöglichkeiten an der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft

23.12.2010 - (idw) Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Das Land Baden-Württemberg fördert acht neue Kooperative Promotionskollegs, über die jetzt noch mehr Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) promoviert werden können. Insbesondere für Promotionsstipendien werden dafür insgesamt rund 4,85 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dass wir gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie an der Hochschule Karlsruhe das herausragend bewertete Promotionskolleg Gefügestrukturanalyse und Prozessbewertung einrichten können, betont Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, ist für uns ein großer Erfolg und eine Bestätigung für unsere Qualität in Hochschullehre und angewandter Forschung. Ziel des gemeinsamen Promotionskollegs ist die experimentelle und theoretische Erforschung von Strukturbildungsmechanismen in unterschiedlichen Materialsystemen und Prozessabläufen. Die einzelnen Promotionsprojekte befassen sich mit der Charakterisierung von Materialgefügen, der Analyse des Einflusses der Prozessrandbedingungen auf die Materialstrukturen und damit auf deren spätere Eigenschaften sowie der Entwicklung von Mechanismen zur Verbesserung der einzelnen Prozesse. So werden die Doktoranden für die Produktion (Sintern) keramischer Werkstoffe die temperaturbedingten Veränderungen der Materialstrukturen untersuchen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von modernen Kühlsystemen, beispielsweise durch Nutzung des umweltfreundlichen Kälteträgers Eisbrei, einer Mischung aus Wasser, kleinen Eispartikeln (0,01 0,5 mm) und einer gefrierpunktsenkenden Substanz (Ethanol, Glykol, Salz). Er weist eine bis zu siebenfach höhere Energiedichte als reine Flüssigkeiten auf und kann in Lebensmittelkühlung und Gebäudeklimatisierung eingesetzt werden.

Für die Hochschule Karlsruhe ist dies das zweite gemeinsame Promotionskolleg mit dem KIT: Seit Mai 2008 wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) das Kolleg Prozessketten in der Fertigung: Wechselwirkung, Modellbildung und Bewertung von Prozesszonen gefördert die zu diesem Zeitpunkt bundesweit einzige von der DFG unterstützte Kooperation zwischen einer Fachhochschule und einer Universität.

Durch mehr Promotionen solle die angewandte Forschung an Fachhochschulen weiter ausgebaut werden, so Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg, die Zusammenarbeit der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und der Universitäten stärke zudem die Innovationspotentiale im Land. Weitere Informationen: http://www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1090619/index.html
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