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Chefarztwechsel in der LBK-Hautklinik im AK St. Georg: PD Sander wird Nachfolger von Prof. Meigel

01.08.2003 - (idw) LBK Hamburg (Landesbetrieb Krankenhäuser)

Die renommierte Hautklinik des LBK Hamburg bekommt einen neuen ärztlichen Leiter.
Prof. Dr. Wilhelm Nikolaus Meigel, der die zweitälteste Hautklinik in Deutschland 20 Jahre lang erfolgreich leitete, beendet mit seiner Pensionierung heute seine klinische Tätigkeit im AK St. Georg.


PD Dr. Christian Sander, Prof. Dr. Claus Bartels (Ärztl. Geschäftsführer des AK St. Georg) und Prof. Dr. Wilhelm N. Meigel (v.l.) Neben ihrem breiten dermatologischen Spektrum begann die Abteilung für Dermatologie und Venerologie (Haut- und Geschlechtskrankheiten) unter Prof. Meigels Leitung bereits 1984 als einer der ersten Hamburger Kliniken mit der Behandlung von AIDS-Patienten. In Kooperation mit Internisten und Neurologen wurde 1988 die HIV-Ambulanz des AK St. Georg unter dermatologischer Leitung eingerichtet. Die HIV-Infektion wurde neben der Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Hauttumoren (Malignes Melanom, Basalzellkarzinom, spinozelluläres Karzinom) zu einem wissenschaftlich-klinischen Schwerpunkt der Abteilung. Weitere Schwerpunkte sind die Behandlung von Akne, Schuppenflechte und Non-Hodgkin-Lymphom. Heute ist die Hautklinik des AK St. Georg auf der Höhe der dermatologischen Entwicklung und führt alle modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren dieser Fachrichtung durch. Sie verfügt über 55 stationäre und 15 tagesklinische Betten, eine Ambulanz mit zahlreichen Spezialsprechstunden sowie ein leistungsfähiges mykologisches, dermatohistologisches und immunhistologisches Labor. Sie versorgt konsiliarisch alle Krankenhäuser des LBK Hamburg.

PD Dr. Christian Sander neuer Chefarzt im AK St. Georg

Am 1. August 2003 übernimmt der in Fachkreisen hoch angesehene Privatdozent Dr. med. Christian Sander als neuer Chefarzt die Leitung der traditionsreichen Abteilung. Der gebürtige Badener aus Offenburg, Jahrgang 1961, hat in Freiburg im Breisgau und in Sydney/Australien studiert. 1988 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Pathologischen Institut der Universität zu Köln bei Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Fischer. Von 1990 bis 1993 war er als Stipendiat der Dr. Mildred Scheel Stiftung bei Frau Prof. Elaine S. Jaffe in der Abteilung für Hämatopathologie am National Cancer Institut in Bethesda MD, USA, tätig. Danach absolvierte er die Ausbildung zum Arzt für Dermatologie an Deutschlands größter Hautklinik, der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München bei Prof. Dr. Dr. h.c. Gerd Plewig. 1998 wurde Dr. Sander zum Oberarzt ernannt, 1999 folgte seine Habilitation.
Die klinischen Schwerpunkte von PD Dr. Sander liegen auf dem Gebiet der klinischen Dermatologie, insbesondere der Krebskrankheiten der Haut, der operativen Dermatologie und der Histologie, seine wissenschaftlichen Schwerpunkte auf dem Gebiet der molekularen Genetik. PD Dr. Sander ist Verfasser zahlreicher Publikationen und Buchkapitel.
Privat widmet sich PD Dr. Sander gern dem Radsport und freut sich darauf, die vielfältigen kulturellen Angebote der Hansestadt zu erkunden.
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