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Allergieschnelltester, Atemtherapiegeräte und Co. - MV präsentiert auf der Arab Health 201123.01.2011 - (idw) BioCon Valley Initiative
Unternehmen des Landes zeigen Spitzenleistungen in Medizintechnik und Diabetesbehandlung
Deutschlands nordöstliches Bundesland Mecklenburg-Vorpommern setzt im Gesundheits- und Life-Science-Sektor weiter auf den Ausbau seiner internationalen Kontakte. Um auf dem internationalen Medizinmarkt weiter Fuß zu fassen, präsentieren Life-Science-Unternehmen des Landes auf der weltweit zweitgrößten Gesundheitstechnik-Messe, die von Montag, dem
24. Januar 2011, bis Donnerstag, dem 27. Januar 2011, in Dubai stattfindet.
Auf der internationalen Arab Health werden die norddeutschen Länder Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein mit dem größten Gemeinschaftsstand auf der Messe antreten. Mit Innovationen aus Industrie, Forschung und Dienstleistung soll für den Life-Science-Standort Mecklenburg-Vorpommern geworben werden.
Ziel ist es, Fachleute und Unternehmer neugierig auf unser medizintechnisches Know-how aus Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam zu machen. Die Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Produkte einer internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte weiter auszubauen und die Chance, neue Aufträge zu bekommen. Es ist begrüßenswert, wenn heimische Firmen auf ausländischen Messe neue Absatzmärkte erschließen wollen, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel in Schwerin.
Die Messe in Dubai gilt als aussichtsreicher Marktplatz für Mecklenburg-Vorpommern, das sich als Gesundheitsland international weiter profiliert. Ziel ist es, noch intensiver für die herausragenden Leistungen der Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern im Medizintechnik- und Biotechnologiesektor zu werben, sowie Geschäftskontakte zu pflegen und auszubauen. Produkte und Dienstleistungen Made in Germany sind dort sehr gefragt. Aus dem nordöstlichen Bundesland präsentieren sich sechs Unternehmen mit einem eigenen Messestand sowie acht weitere Firmen am Gemeinschaftstand mit ihren neuesten Produkten und Dienstleistungen dem internationalen Publikum (siehe Firmen-Kurzprofile im Anhang).
Themenschwerpunkt auch in diesem Jahr sind die Kompetenzen des Landes im Bereich der Medizintechnik und Diabetesbehandlung. Nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums in Dubai leidet etwa ein Viertel der erwachsenen einheimischen Bevölkerung an Diabetes, einheimische Ärzte sprechen sogar von über 50 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist das in Mecklenburg-Vorpommern vorhandene Know how auf dem Gebiet der Diabetes im arabischen Raum sehr gefragt.
Bereits auf der Arab Health 2010 hat der Direktor des Diabetesinstituts Gerald Katsch in Karlsburg, Dr. Eckard Salzieder, erste Gespräche mit dem Leiter der Diabetes Gesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Präsidenten der Deutsch-Arabischen-Medizinischen Gesellschaft in Dubai sowie mit der Ajman Universität geführt. Hieraus resultierte ein fortlaufendes Projekt zum Know-how-Transfer zwischen verschiedenen Medizinischen Einrichtungen in den Emiraten und dem Diabetesinstitut in Karlsburg. Auf der Arab Health 2011 werden die Partner erneut zusammentreffen, um die bestehende Kooperation auszubauen. So soll unter anderem die in Karlsburg entwickelte Software KADIS zur Messung von Blutzuckerwerten und zur Bestimmung des Stoffwechselstatus in die IT der Arztpraxen und Krankenhäuser in den Emiraten Dubai und Ajman implementiert werden. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts erfolgt durch die Universität Ajman.
Der arabische Raum ist seit geraumer Zeit zu einer wirtschaftlich hochattraktiven Region in den Bereichen Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie. Schon seit einigen Jahren bestehen verschiedenste Kontakte zwischen Firmen und Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern und der arabischen Region. Die Kenntnis und Beachtung der regionalen Besonderheiten ist dabei eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg, sagte
Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer der BioCon Valley GmbH. Wie in den letzten Jahren wird die Gemeinschaftsbeteiligung des Landes auf der Arab Health 2011 durch das Kompetenznetzwerk BioCon Valley organisiert und betreut.
Die Messe bietet noch bis zum 27. Januar 2011 einen Überblick über Medizintechnik, medizinische Dienstleistungen, in zunehmendem Maße IT für den Gesundheitsbereich, Kompletteinrichtungen für Krankenhäuser und Arztpraxen, Instrumente und Geräte sowie medizinische Hilfsmittel. Mit einem Handelsvolumen von rund 41,6 Millionen Euro (Stand Okt. 2010) sind die Vereinigten Arabischen Emirate für Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiger Handelspartner im arabischen Raum (0,6 Millionen Einfuhr nach MV und 41 Millionen Ausfuhr von MV nach VAE).
Ansprechpartner:
Dr. Heinrich Cuypers
BioCon Valley GmbH
Walther-Rathenau-Str. 49a
D-17489 Greifswald
T +49 3834-515-300
F +49 3834-515 102
E info@bcv.org
http://www.bcv.org
Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sich auf der Arab Health 2011
DST Diagnostische Systeme & Technologien GmbH: Die DST GmbH wurde im Jahr 2000 in Schwerin gegründet. Schwerpunkte sind die Entwicklung, Produktion, Vermarktung in vitro-Diagnostika für patientennahe Testung am Poinf-of-Care und Labordiagnostik bei Verdacht auf Allergie und Nahrungsmittelüberempfindlichkeit. Die Produkte zeichnen sich aus durch hohe Anwenderfreundlichkeit, besondere Zuverlässigkeit und Schonung des Patienten. Anlässlich der Arab Health 2011 präsentiert das Unternehmen eine Weiterentwicklung ihres Allergieschnelltesters. Dieses Gerät ist weltweit als einziges in der Lage, innerhalb von nur wenigen Minuten gleichzeitig einen Test auf 20 Allergene durchzuführen. Weitere Infos unter www.dst-diagnostic.com
Inros-Lackner AG: Die Inros-Lackner AG nimmt erstmalig an der Arab Health teil. Sie entstand durch die Fusion der traditionsreichen Ingenieurunternehmen Prof. Dr. Lackner & Partner GmbH (1936) und die Inros Planungsgesellschaft mbH (1950). Die INROS LACKNER AG setzt anspruchsvolle Architektur- und Ingenieurleistungen für öffentliche und private Auftraggeber weltweit um. Die Basis dafür ist das Kompetenz- und Erfahrungsprofil insbesondere im Klinikbau. Weitere Informationen unter www.inros-lackner.de
Hoffrichter GmbH: Das Medizintechnikunternehmen Hoffrichter GmbH wurde 1992 durch Helmut Hoffrichter in Schwerin gegründet. Es entwickelt, produziert und vertreibt u. a. Diagnose- und Atemtherapiegeräte für die Schlafmedizin, Geräte zur Funktionsdiagnostik, Überwachungsmonitore sowie Sensoren für die Flow- und Druckmesstechnik. Den international anerkannten Ruf des Unternehmens unterstreichen die Exportbeziehungen unter anderem in ganz Europa, den USA, China, Indien und Japan. Seit 2003 ist die Firma regelmäßig in Dubai vertreten. Rund 10% des Export-Umsatzes stammen inzwischen aus der arabischen Region. Weitere Informationen unter: www.hoffrichter.de
Medizintechnik Kranz GmbH: Das Medizintechnikunternehmen ist im Vertrieb, Service und in der Produktion von Medizintechnik für den HomeCare und Klinikbereich tätig. Die von dem Unternehmen hergestellten Sensoren sind besonders zuverlässig und finden ihre Anwendung in Pulsoxymetern, Sauerstoffmonitoren, Anästhesie- und Beatmungsgeräten. Ein neuentwickeltes Gerät Recitator hilft Sehbehinderten sowie auch Analphabeten, die gedruckten Texte vorlesen zu lassen. Weitere Informationen unter www.med-technik-kranz.de.
RoweMed AG: Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich die Firma zu einem weltweit operierenden Hersteller deutscher Qualitätsprodukte für höchste Ansprüche entwickelt. Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Standard- und innovativen Medizinprodukten für die Bereiche Injektions-, Infusions- und Transfusionstechnik kennzeichnen das Profil der Firma. Neben dem eigenen Produktprogramm werden auch Fremdentwicklung und Lohnfertigung komplexer Medicalprodukte angeboten. Weitere Informationen unter www.rodmed.de
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