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Die Schwächen des Deutschen Bildungssystems - Was lässt sich vom Pisa-Sieger Finnland lernen?

29.05.2002 - (idw) Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung

19. Bertha Benz-Vorlesung der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung mit Heike Schmoll, Redakteurin für Bildungspolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 11. Juni 2002, 17.00 Uhr, Lobdengauhalle, 68526 Ladenburg

Die Pisa-Studie hat eine tiefe Krise des deutschen Schulsystems offenbart. Vor allem in der Kernkompetenz Lesen liegen die deutschen Schüler weit abgeschlagen im unteren Mittelfeld. Mit Schweden und Finnland können sie sich längst nicht messen. Im rohstoffarmen Finnland weiß jeder, dass seine persönliche Zukunft und die des Landes von seiner Bildung abhängt. Fremdsprachen sind unabdingbar, um die Grenzen des eigenen Landes zu überschreiten. Das finnische Einheitsschulsystem ist mit dem deutschen Gesamtschulsystem jedoch überhaupt nicht vergleichbar. Die Struktur des Landes ist wegen der dünnen Besiedelung außerhalb der Städte völlig anders; auch die Ausländerquote liegt ungleich niedriger.
Trotzdem reißen seit der Veröffentlichung der Pisa-Ergebnisse die bildungspolitischen Pilgerfahrten nach Helsinki nicht ab. So mancher Politiker glaubt nach zwei Tagen Besuchsreise ein gesamtes Schulsystem importieren zu können. "Darum kann es nicht gehen", so Heike Schmoll, die diesjährige Referentin der Bertha Benz-Vorlesung. "Jetzt gilt es in Deutschland, über Bildungsinhalte und über den Stellenwert von Lernen und Anstrengung nachzudenken." Gleichwohl gibt es einige schulische Errungenschaften in Finnland, die auch deutschen Schulen gut anstünden. Davon soll im Vortrag die Rede sein. Bei einer zehntägigen Recherchenreise hat Heike Schmoll, zuständige Redakteurin für Bildungspolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, tiefe Einblicke in das dortige Schulsystem gewonnen und intensive Gespräche mit Lehrern und Schülern geführt.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zu dem Vortrag eingeladen. Auf Wunsch steht die Referentin für Interviews zur Verfügung.
Ansprechpartnerin: Susanne Hallenberger, Telefon 06203-1092-11,
E-Mail: hallenberger@daimler-benz-stiftung.de
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