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Letzte Vorträge der Ringvorlesungen Bildungsforschung und Genialer Schrott

03.02.2011 - (idw) Universität des Saarlandes

In der kommenden Woche gehen die Ringvorlesungen zu den Themen Genialer Schrott sowie Bildungsforschung und Bildungspraxis zu Ende. In den letzten Vorträgen befassen sich die Referenten mit der psychologischen Weisheitsforschung und mit dem Besuchermanagement im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei und für alle Interessierten offen. Bildungsforschung & Bildungspraxis,
Montag, 7. Februar 2011, 19 Uhr, Rathausfestsaal der Stadt Saarbrücken

Prof. Dr. Robin Stark: Psychologische Weisheitsforschung. Kann man Weisheit messen?

Die psychologische Weisheitsforschung versucht, den fast schon mystisch anmutenden Begriff der Weisheit wissenschaftlich zu fassen und mit den Methoden der empirischen Forschung messbar zu machen. Welche Vorstellungen haben Menschen von Weisheit und wie unterscheiden sich diese in den unterschiedlichen Kulturen? Welche wissenschaftlichen Weisheitstheorien gibt es, die es erlauben, das Konstrukt Weisheit messbar zu machen? Die Vorlesung stellt die impliziten und expliziten Ansätze der Weisheitsforschung vor und fragt dabei auch, inwieweit Aspekte der Weisheitsforschung im Kontext der Lehrer- oder Medizinerausbildung systematisch gefördert werden können.

Prof. Dr. Robin Stark studierte Psychologie in Landau und Marburg. Anschließende absolvierte er ein Promotionsstudium in Psychologie, Pädagogik und Philosophie. Er wurde 2002 an der Ludwig-Maximilians-Universität München habilitiert. Seit 2003 ist er Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität des Saarlandes mit dem Schwerpunkt Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung.

Weitere Infos unter: http://bildungswissenschaft.uni-saarland.de/

Die Ringvorlesung zum Thema Bildungsforschung & Bildungspraxis wird im Sommersemester fortgesetzt.


Genialer Schrott,
Dienstag, 8. Februar 2011, 19.00 Uhr, Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Dipl.-Soz. Peter Backes: Bock auf Rost oder die Faszination des Gewöhnlichen. Besuchermanagement und Audience Development in einem Industriedenkmal

Industriekultur boomt die Erfolge der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 sprechen eine klare Sprache. Auch die Entwicklung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte in den letzten zehn Jahren zeigt: Steigende Besucherzahlen und eine hohe Akzeptanz, sowie eine große Wirkung weit über die Region hinaus stehen für den Erfolg einer der ungewöhnlichsten UNESCO Weltkulturerbestätten weltweit. Ein Eisenwerk, ein unwirtlicher Ort der Arbeit, übt eine Faszination aus, der sich nur wenige entziehen können. Aber diese Faszination allein reicht nicht aus: Der Besuch in einem Industriedenkmal muss zu einem Erlebnis entwickelt und gestaltet werden. Die reine Monumentalität ist zu wenig. Der Vortrag macht dies am Beispiel des Weltkulturerbes Völklinger Hütte deutlich. Der Besucher steht im Zentrum.

Dipl.-Soz. Peter Backes studierte Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität des Saarlandes. Nach seinem Diplom arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Soziologischen Institut und war ab 1984 in verschiedenen Bereichen der Industriekultur tätig. Seit dem Jahr 2000 ist er Projektleiter am Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Seine Aufgabengebiete sind unter anderem Audience Development (die strategische Entwicklung neuen Publikums), Interpretation, Vermittlung, Tourismus und internationale Projekte.

Weitere Infos unter: http://www.unisaarland.net/genialerschrott
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