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Vortrag: Der Wasserwerfer und ich

17.02.2011 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Der Künstler und Autor Harry Walter spricht über Bilder der Gewalt Bilder der Gewalt haben bekanntlich einen hohen medialen Aufmerksamkeitswert. Anhand des Geschehens um Stuttgart 21 lässt sich modellhaft zeigen, wie solche Bilder entstehen und wie sie funktionieren. Der Künstler Harry Walter, derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Architektur und Kunst an der ETH Zürich, hält zu diesem Thema am Freitag, den 25. Februar 2011 um 18:00 Uhr im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen den Vortrag Der Wasserwerfer und ich. Seine Erläuterungen sollen aber nicht aus einer distanzierten Perspektive geschehen, sondern in Form einer Beschreibung von innen heraus. Insofern das Gerangel zwischen Demonstranten und Polizisten auch ein Theater der sinnlichen Gewissheiten ist, können blaue Flecken erste Bilder sein. Mit dem Schwarzen Donnerstag, dem Tag des Wasserwerfereinatzes im Stuttgarter Schlossgarten, ist ein lokaler Opfermythos geboren worden, dessen Spuren ins Vorgeschichtliche weisen. Der Autor erlaubt sich, seine biografische Verwurzelung in dieser aktuellen Kampfzone zu nutzen, um hinter den offiziellen Bildern der Gewalt andere freizulegen, die deren Voraussetzung sein könnten, auch wenn sie noch so privat oder historisch entrückt erscheinen.

Referent:
Harry Walter ist Künstler und Autor und derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Architektur und Kunst an der ETH Zürich.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Datum: Freitag, 25. Februar 2011, 18:00 Uhr
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal, Goethestraße 31, 45128 Essen

Pressekontakt:
Viola Noll, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI),
Tel. 0201/7204-152, viola.noll@kwi-nrw.de.

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz
Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen
zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer
Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und
internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit
Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive
Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des
Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer
breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
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