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Alles dreht sich um die Familie

01.03.2011 - (idw) Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Staatsinstitut für Familienforschung (ifb) an der Universität Bamberg legt den Jahresbericht für 2010 vor Die wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten in Bayern ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb). Dies zeigt der Jahresbericht 2010 des Forschungsinstituts. Die Aufgaben in diesem stark praxisorientierten Forschungsfeld sind inhaltlich breit gefächert. Eine besondere Herausforderung bildet die Umsetzung des Gesamtkonzeptes der Familienbildung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe in Bayern. In dem vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) geförderten Projekt arbeiten elf Städte und Landkreise daran, ein Konzept zur Familienbildung vor Ort zu entwickeln.

Auf Basis dieses Konzeptes werden dann Familienstützpunkte errichtet, die als Anlaufstellen und Informationsquellen für Familien dienen sollen. Wichtig ist dabei, dass keine neuen Einrichtungen entstehen, vielmehr sollen die vorhandenen erweitert und in ein Netzwerk integriert werden. So sollen die Familienbildungsangebote übersichtlicher gestaltet und Verweisungsstrukturen aufgebaut werden. Weitere Modellvorhaben, die im Auftrag des StMAS durchgeführt und durch das ifb betreut werden, sind die Hofer Schulbegleitung, zwei Projekte zur Beratung bei Pränataldiagnostik, die Entwicklung eines Konzeptes zur Errichtung von Familienpatenschaften sowie die Begleitung verwitweter Männer.

Die Erstellung des Familienreports gehört zur Daueraufgabe des ifb. Der Report stellt zentrale Daten und aktuelle Entwicklungen zur Familiensituation bereit. Nachdem die vierte Ausgabe mit dem thematischen Schwerpunkt Familie in Europa 2009 veröffentlicht wurde, wird nun an der Aktualisierung der Basisdaten und an der Konzeption eines Reports gearbeitet, der sich mit den bayrischen Regionen befasst.

Nicht nur im politischen Bereich, sondern auch in der Forschung sollen die Länder der Europäischen Union künftig verstärkt gemeinsame Wege beschreiten, sich intensiver austauschen und zudem vergleichbare und belastbare Informationen bereit halten. Um diese Entwicklung zu fördern und dabei einen hohen Anwendungsbezug herzustellen, hat die Europäische Union die Familienplattform eingerichtet, an der das ifb als eine von neun europäischen Forschungseinrichtungen beteiligt ist.

Der Jahresbericht informiert außerdem über die Vielzahl der Vorträge, Lehraufträge und Veröffentlichungen der Institutsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie über diverse Kooperationen mit anderen Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen. Er gibt zudem einen Überblick über die Forschungsvorhaben für das Jahr 2011.
Den aktuellen Jahresbericht finden Sie unter http://www.ifb-bamberg.de.

Über das ifb
Das Staatsinstitut für Familienforschung ist ein wissenschaftlich unabhängiges Forschungsinstitut, das gleichzeitig auch als Informationsquelle und Beratungsinstanz für Politik und Praxis dient. Es ist eine nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) und als An-Institut der Universität Bamberg angegliedert. Das ifb verbindet familienwissenschaftliche Grundlagenforschung mit angewandter Forschung zu den Lebensbedingungen und -bedürfnissen von Familien.

Dr. Marina Rupp
Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg
Heinrichsdamm 4
96045 Bamberg
Telefon: 0951 / 9 65 25-0
Fax: 0951 / 9 65 25-29
E-Mail: marina.rupp@ifb.uni-bamberg.de
http://www.ifb-bamberg.de
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