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Mit Sprache zum Frieden: RUB-Tagung zum Westfälischen Friedenskongress

01.03.2011 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Er dauerte fünf Jahre, über 100 Gesandtschaften aus 16 europäischen Staaten tagten in Münster und Osnabrück und handelten das Ende des Dreißigjährigen Krieges aus: Der Westfälische Friedenskongress ist politisch und kulturgeschichtlich bereits gut erforscht, doch welche sprachlichen Prozesse liefen damals bei den Verhandlungen ab? Um die sprachliche Dynamik des Kongresses geht es auf einer fachübergreifenden Tagung an der RUB am 17. und 18. März 2011. Anmeldungen sind noch bis zum 10.3. möglich. Mit Sprache zum Frieden
RUB-Tagung zum Westfälischen Friedenskongress
Kommunikativer Verdichtungsraum mit sprachlicher Dynamik

Er dauerte fünf Jahre, über 100 Gesandtschaften aus 16 europäischen Staaten tagten in Münster und Osnabrück und handelten das Ende des Dreißigjährigen Krieges aus: Der Westfälische Friedenskongress ist politisch und kulturgeschichtlich bereits gut erforscht, doch welche sprachlichen Prozesse liefen damals bei den Verhandlungen ab? Um die sprachliche Dynamik des Kongresses geht es auf einer fachübergreifenden Tagung an der RUB am 17. und 18. März 2011 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets (Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum). Die Tagung ist öffentlich; die Veranstalter bitten um Anmeldung bis zum 10. März.

Programm im Internet

Das Programm der Tagung steht im Internet unter
http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Annette.Gerstenberg/apw.htm

Eine neue Herangehensweise

Mit der Konzeption des Kongresses als kommunikativer Verdichtungsraum eröffnet sich zugleich eine neue sprachhistorische und historische Herangehensweise an ein bedeutendes Ereignis, sagt PD Dr. Annette Gerstenberg (Romanisches Seminar der RUB), die die Bochumer Tagung veranstaltet. Ziel ist, den Quellenwert der dichten, mehrsprachigen Überlieferung des Friedenskongresses herauszuarbeiten. Das Themenspektrum umfasst die diplomatische Mehrsprachigkeit und im Zusammenhang damit den Status der Einzelsprachen zum Beispiel Französisch als Sprache der Diplomatie, aber auch die Frage, welche Rolle das Lateinische zur damaligen Zeit noch spielte. Zudem geht es in den Vorträgen und Diskussionen um Fragen der Rechtsterminologie sowie um verschiedene Ebenen der sprachlichen Variation. Auf der Tagung kommen Forscherinnen und Forscher zu einem interdisziplinären Austausch zusammen. Beteiligt sind sowohl Historiker als auch Vertreter der französischen, germanistischen, italienischen, lateinischen und spanischen Einzelphilologien.

Weitere Informationen

PD Dr. Annette Gerstenberg, Romanisches Seminar, Fakultät für Philologie der RUB, Tel. 0234/32-25034, E-Mail: annette.gerstenberg@rub.de

Redaktion: Jens Wylkop
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