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4. Ulmer Denkanstöße: Eröffnung mit Peter Sloterdijk bereits ausgebucht

10.03.2011 - (idw) Universität Ulm

Was zählt unterm Strich Ich oder Wir? Wie viel Egoismus verträgt unsere Gesellschaft? Mit diesem Leitmotiv beschäftigen sich die 4. Ulmer Denkanstöße vom 16. bis 19. März im Stadthaus Ulm. Ausgenommen dabei nur der Filmabend (Hans Weingartner:Die fetten Jahre sind vorbei), der am Mittwoch, 16. März, im Xinedome angeboten wird. Nach den anspruchsvollen Schwerpunktthemen der Vorjahre also einmal mehr eine überaus aktuelle Fragestellung, die auch diesmal hochkarätige Referenten aufgreifen werden.

Den Festvortrag zur Eröffnung etwa wird Prof. Peter Sloterdijk halten, Philosoph, Autor und Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Der renommierteste Denker der Gegenwart, sagt Prof. Renate Breuninger, Geschäftsführerin des Humboldt-Studienzentrums für Philosophie der Universität Ulm, gemeinsam mit der Stadt Ulm (Hauptabteilung Kultur) und unterstützt von der Sparda-Bank Baden-Württemberg Organisatorin der Veranstaltungsreihe.

Fraglos ein Wermutstropfen allerdings für viele Sloterdijk-Interessenten: Die Eröffnungsveranstaltung mit dem unter anderem vom Philosophischen Quartett im ZDF bekannten Redner (Der starke Grund zusammen zu sein) am Donnerstag, 17. März, ist bereits restlos ausgebucht. Tröstlich aber: Die Veranstaltung unter anderem mit einem Grußwort von Bundesministerin Prof. Annette Schavan wird auch ins Foyer und ins Stadthauscafé übertragen.

Und noch ein Trost: Auch die Folgetage werden viele Antworten auf die ambivalenten Fragen liefern, mit denen sich bereits die Veranstalter im Vorfeld intensiv beschäftigt haben. Ob auch Lösungen, muss wohl zunächst offen bleiben. Denn ungeachtet mannigfach geforderter Paradigmenwechsel, unter anderem des renommierten Zukunftsforschers Prof. Horst Opaschowski, gelten Gier, Vorteilssuche und Ellbogen nach wie vor als probate Mittel der Erfolgreichen. Opaschowski übrigens wird mit einem Impulsreferat Wir die Ichlinge zu der Gesprächsrunde im Rahmen des Freitagsymposiums Individualismus und Familie beitragen, gemeinsam mit dem Philosophie-Professor Dieter Thomä von der Universität St. Gallen. Ihnen folgt ein Vortrag von Dr. Michael Winterhoff: Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden. Oder: Die Abschaffung der Kindheit. Da dürfte anschließend Entspannung gut tun. Sie verspricht abends der Kabarettist Sven Kemmler (endlich) die einzige Veranstaltung, zu der Eintritt erhoben wird.

Das Leitmotiv aus verschiedenen Blickwinkeln behandeln wird schließlich das Symposium Egoismus und Glück am Samstag, ebenfalls mit renommierten Referenten und einer Gesprächsrunde. Mit einer Podiumsdiskussion wird der letzte Tag ausklingen. Dabei sollen auch die Themen Internet, Erinnerung und Tradition erörtert werden.

Keine Frage wohl, dass die 4. Ulmer Denkanstöße die vorweggenommene Bilanz der Veranstalter bestätigen wird. So etwas hat in Ulm bisher gefehlt, befand Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle bei einem Pressegespräch im Vorfeld. Inzwischen liegen uns schon Anfragen von anderen Städten vor, die das Modell gerne übernehmen wollen. Sehr zufrieden auch Walter Hahn, Bereichsleiter der Sparda-Bank Baden-Württemberg: Wir sind auf einem guten Weg. Die Resonanz macht uns mutig, so der Repräsentant des Sponsors, der von einem langfristigen Engagement ausgeht. Weitere Informationen: http://www.ulmer-denkanstoesse.de Anhang
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