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Interdisziplinäre Automobilforschung auf dem Uni-Campus Magdeburg10.03.2011 - (idw) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Mit der Grundsteinlegung für den Neubau des Instituts für Kompetenz in AutoMobilität IKAM wird auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) die Automobilforschung für das 21. Jahrhundert weiter ausgebaut.
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat gemeinsam mit Kultusstaatssekretär Dr. Valentin Gramlich, dem Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Klaus Olbricht, und dem Geschäftsführer des Instituts für Kompetenz in AutoMobilität IKAM GmbH, Dr. Stefan Schünemann, die Urkunde zur Grundsteinlegung eines neuen Forschungsgebäudes auf dem Universitätscampus unterzeichnet.
Neben dem Standort in Barleben wird das nun im Bau befindliche hochmoderne Forschungslaborgebäude nach seiner Fertigstellung einen weiteren Standort des IKAM bilden. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern in den Bereichen umweltschonende Antriebstechnik, Elektromobilität und innovative Produktionstechnik werden wesentliche Impulse für die künftige Mobilitätsforschung gesetzt. Die Universität Magdeburg geht mit dem Neubau des Forschungslabors weiter auf dem Weg der engen Vernetzung von Spitzenforschung mit regionaler Wirtschaft.
Nach der geplanten Fertigstellung des zweigeschossigen Forschungsgebäudes im Oktober 2011 wird Wissenschaftlern, Mitarbeitern und Kooperationspartnern von IKAM ein hochmodernes Forschungslaborgebäude zur Verfügung stehen. Auf ca. 620 Quadtratmetern Fläche werden hochmoderne Laboreinrichtungen zum Beispiel mit einem Antriebsstrangprüfstand, einem Komplexprüfstand, bestehend aus einem Transparent- und Reibungsmotor, sowie Fertigungs- und Produktionsmaschinen ausgestattet sein. Das ausführende Architektenbüro ist MASTERPLAN Architekten, Heine + Pietzsch Partnerschaftsgesellschaft.
Das Land Sachsen-Anhalt investiert durch das so genannte Leuchtturmprojekt IKAM
34,5 Millionen Euro in die Entwicklung zukunftsfähiger Automobiltechnologien. 24,5 Millionen Euro stammen aus dem Haushalt des Wirtschaftsministeriums und 10 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturpakets II.
Ansprechpartnerin:
Dipl.-Sporting. Marianna Ackermann, Tel.: 0391 67 123 07; E-Mail: marianna.ackermann@ovgu.de
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