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Sorgenkind Wissensmanagement

14.08.2003 - (idw) Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI)

Deutschen Unternehmen fehlt Strategie / Kleine und mittlere Betriebe schlecht gerüstet / 500 Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung befragt

Wissen ist Macht - das gilt zunehmend auch für Unternehmen. Trotzdem wird das Management des Wettbewerbsfaktors "Wissen" in deutschen Betrieben nicht systematisch genug geplant. Insbesondere die Nutzung externen Wissens ist verbesserungsbedürftig. Das zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, im Rahmen einer OECD-Untersuchung.

Danach glauben zwar über 90 Prozent der rund 500 befragten Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung, dass Wissen aus externen Quellen wichtig für den eigenen Innovationsprozess ist. "Strategien für das Management externen Wissens sind aber die Ausnahme", bemängelt Jakob Edler, Projektleiter der Studie. Viele Unternehmen wüssten nicht einmal, wie sie den Wissensbedarf in ihrem Betrieb feststellen könnten.

Weniger als 25 Prozent der befragten Firmen haben einen schriftlichen Strategieplan zum allgemeinen Wissensmanagement. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen sind in der Regel schlecht gerüstet. Je kleiner das Unternehmen, umso geringer ist die Zahl der Maßnahmen zum Erlangen, Nutzen oder Teilen von Wissen.

Eine ausführliche Zusammenfassung findet sich unter www.isi.fhg.de/ti/Projektbeschreibungen/je_oecd_wm_d.htm.

Für Fragen zur Studie:
Jakob Edler
Telefon: (0721) 68 09 129
E-Mail: j.edler@isi.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI erweitert das naturwissenschaftlich-technisch orientierte Fachspektrum der Fraunhofer-Gesellschaft um wirtschafts- und gesellschaftspolitische Aspekte. Dazu analysiert es technische Entwicklungen sowie deren Marktpotenziale und Auswirkungen auf Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die interdisziplinär zusammengesetzten Teams des Instituts konzentrieren sich insbesondere auf die Bereiche Energie, Umwelt, Produktion, Kommunikation und Biotechnologie sowie auf die Regionalforschung und Innovationspolitik.
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