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GWK-Pressemitteilung: Institut für Europäische Geschichte wird Leibniz-Einrichtung

21.03.2011 - (idw) Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Berlin/Bonn, 21. März 2011
PM 10/2011

Institut für Europäische Geschichte wird Leibniz-Einrichtung

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat heute beschlossen, das Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz mit Wirkung zum 1. Januar 2012 in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder aufzunehmen; zugleich soll das Institut Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft werden.

Das IEG erforscht die historischen Grundlagen des modernen Europa in der Neuzeit und verbindet dabei in national und international einzigartiger Weise europäische Universal- und Religionsgeschichte. Es widmet sich dabei insbesondere den religiösen und geistigen Traditionen, ihren Wandlungen und Krisen, deren Wirkungen und den Möglichkeiten ihrer Überwindung. Mit dieser Forschung will das IEG den Prozess des Zusammenwachsens Europas begleiten und unterstützen. Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts sind im Internet unter http://www.ieg-mainz.de nachzulesen.

Bund und Länder stützen sich bei ihrer heutigen Entscheidung auf ein Gutachten des Wissenschaftsrates, der die Einrichtung evaluiert hat. Der Wissenschaftsrat hat festgestellt, dass die Aufgaben und Leistungen des IEG von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischen Interesse sind.

Das IEG wird zugleich mit dem Beginn der gemeinsamen Förderung die Aufnahme in die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. beantragen. Der Leibniz-Gemeinschaft gehören 87 außerhochschulische Einrichtungen der Forschung und der wissenschaftlichen Infrastruktur an, die aufgrund ihrer überregionalen Bedeutung und des gesamtstaatlichen wissenschaftspolitischen Interesses vom Bund und von den Ländern gemeinsam gefördert werden. Die Leibniz-Einrichtungen decken ein breites fachliches Spektrum von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu Geisteswissenschaften und Forschungsmuseen ab und
arbeiten sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert.

Das Institut für Europäische Geschichte wird im Jahr 2012 einen finanziellen Mittelbedarf von rund 2,3 Mio. Euro haben; Bund und Länder teilen sich diesen Betrag je zur Hälfte, wobei 75 % des Länderanteils vom Sitzland Rheinland-Pfalz, der Rest von den übrigen Ländern finanziert wird. Weitere Informationen: http://www.gwk-bonn.de
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