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Nach Beben- und Tsunami: Wissenschaftler helfen japanischen Kollegen

22.03.2011 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Leibniz-Wissenschaftler haben eine Initiative gestartet, um japanischen Kollegen zu helfen. Über das Nippon Science Support-Netzwerk, eine Plattform im Internet (http://www.nipponsciencesupport.net/) können Organisationen und Institute Gastaufenthalte und Laborplätze anbieten. Berlin. Wissenschaftler der Leibniz-Gemeinschaft und anderer Organisationen haben eine Initiative gestartet, um japanischen Kollegen zu helfen, deren Arbeit von den Folgen der Naturkatastrophe bedroht ist. Über das Nippon Science Support-Netzwerk, eine Plattform im Internet (http://www.nipponsciencesupport.net/) können Organisationen und Institute Gastaufenthalte und Laborplätze anbieten.

Bereits ein Dutzend Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, vier Max-Planck-Institute sowie weitere Forschungseinrichtungen bieten Plätze für japanische Forscherinnen und Forscher an und täglich werden es mehr. Damit soll ein klares Signal an die Wissenschaft in Japan gesendet werden: Die deutschen Kolleginnen und Kollegen werden aktiv helfen, um die Forschung am Leben zu erhalten.

Die Initiative und die Umsetzung der Plattform samt japanischer Übersetzung geht auf folgende Personen zurück: Sascha Wiswedel, Steve Goyette, Yasuhiro Murakawa, Toshiaki Kogame, Fred Wouters und Phil Selenko.

Pressekontakt
Pressestelle der Leibniz-Gemeinschaft
Schützenstraße 6a
10117 Berlin
Josef Zens
Pressesprecher
Tel.: 030 / 20 60 49-42
Mobil: 0173 / 513 56 69
zens@leibniz-gemeinschaft.de

Christoph Herbort-von Loeper
Pressereferent
Tel.: 030 / 20 60 49 48
Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort@leibniz-gemeinschaft.de

Die Leibniz-Gemeinschaft

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 87 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie zwei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung großen Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 7.100 Wissenschaftler, davon wiederum 2.800 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,3 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 280 Mio. Euro pro Jahr (Stand 2010).
www.leibniz-gemeinschaft.de Weitere Informationen: http://www.nipponsciencesupport.net - Plattform, auf der Institute und Organisationen Hilfe für japanische Wissenschaftler anbieten können (auf Englisch)
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