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Weichenstellungen für die Europaforschung22.03.2011 - (idw) Institut für Europäische Geschichte
Freude am Institut für Europäische Geschichte über Aufnahme in die Bund-Länder-Förderung
Mit Erleichterung und Freude wurde in Mainz gestern die Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz aufgenommen, das Institut für Europäische Geschichte (IEG) zum 1. Januar 2012 in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder aufzunehmen. Erst im November letzten Jahres hatte der Wissenschaftsrat diese Aufnahme empfohlen und dem IEG eine singuläre Position in der deutschen und internationalen historischen Forschung attestiert. In der neuen Trägerschaft soll das Institut zugleich Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft werden. Darin sind 87 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen.
Wir sind froh, daß auf dem langen Weg in die Leibniz-Gemeinschaft nun eine weitere, entscheidende Hürde genommen ist, sagte Prof. Dr. Irene Dingel, Geschäftsführende Direktorin des IEG. Dem Land Rheinland-Pfalz, dem Bund und der Gemeinschaft der Länder sind wir sehr dankbar, dass diese Entscheidung so rasch erfolgen konnte. Mit der in Aussicht gestellten Grundfinanzierung als Bund-Länder-Institut könne das IEG seine Rolle als Zentrum der historischen und theologisch-religionsgeschichtlichen Forschung in Deutschland und Europa weiter ausbauen. Die in Aussicht gestellte Mitgliedschaft in der Leibniz-Gemeinschaft eröffne dem Institut, so Prof. Dingel, zahlreiche neue Kooperationsmöglichkeiten.
In Mainz arbeiten Theologen und Historiker an der Erforschung der historischen Grundlagen des modernen Europa zusammen und fördern zudem den wissenschaftlichen Nachwuchs mit einem internationalen Stipendienprogramm. Dabei kooperiert das IEG mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen.
Hintergrundinformationen:
Die Grundfinanzierung des 1950 gegründeten Instituts für Europäische Geschichte wurde von 1957 bis 1976 von der Gemeinschaft der deutschen Länder getragen, seit 1976 ausschließlich vom Land Rheinland-Pfalz. Die Aufnahme in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder zum 1. Januar 2012 trägt der vom Wissenschaftsrat festgestellten überregionalen Bedeutung und dem gesamtstaatlichen wissenschaftspolitischen Interesse an der Förderung des Instituts Rechnung.
Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Europäische Geschichte
Veranstaltungen / Öffentlichkeitsarbeit
Alte Universitätsstr. 19
55116 Mainz
Tel.: 06131 39-39350, Fax: 06131 39-35326
E-Mail: ieg4@ieg-mainz.de
http://www.ieg-mainz.de
Weitere Informationen:
http://www.ieg-mainz.de
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