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Nordrhein-Westfälische Wissenschaftsministerin besucht Pilotstadt Bottrop

23.03.2011 - (idw) Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Begleitforschung für InnovationCity Ruhr: Ökologischer Stadtumbau in Bottrop wird wissenschaftlich begleitet Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gab heute in Bottrop den Startschuss für eine Vorstudie zur wissenschaftlichen Begleitforschung des Großprojektes InnovationCity. Wir wollen Bottrops Weg zur Klimastadt der Zukunft wissenschaftlich begleiten, um die Erfahrungen vor Ort für andere Standorte nutzbar zu machen und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu erleichtern, so Schulze. Ziel der Begleitforschung ist es, Erfahrungen und Ergebnisse des ökologischen Stadtumbaus so aufzubereiten, dass andere Städte und Regionen davon profitieren können. In einem ersten Schritt wird das Wuppertal Institut in einer Vorstudie die notwendigen Anforderungen an die wissenschaftliche Begleitforschung erarbeiten.

"Wir freuen uns, dass das Land Nordrhein-Westfalen eine so renommierte Stelle wie das Wuppertal Institut mit der Begleitstudie beauftragt", sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler. "Wir sind InnovationCity-Pilotstadt. Dieses Projekt kommt für Bottrop und für das gesamte Land genau zur richtigen Zeit - das zeigt die jüngste Debatte um eine ungefährliche und sichere Energieversorgung. Der Einsatz regenerativer Energien und die Einsparung von Ressourcen ist das zentrale Thema im Pilotgebiet von InnovationCity. Hier sollen Beispielprojekte im Vorbildcharakter entstehen."

Schon heute sind mehr als drei Viertel aller Treibhausgasemissionen weltweit direkt oder indirekt auf Städte zurückzuführen der Handlungsbedarf im urbanen Raum entsprechend groß. Die InnovationCity Bottrop bietet für die Wissenschaft die Chance, den Akteuren bei der praktischen Realisierung der Umgestaltungsaufgabe über die Schulter zu schauen und erfolgreiche Ansätze zu transferieren. Zentrale Bereiche sind hierfür nicht nur technische Aspekte, sondern auch Finanzierungsfragen, die erfolgreiche Ansprache und Motivation der Akteure vor Ort und Aspekte der Steuerung und der Governance. Hierzu soll die wissenschaftliche Kompetenz des Landes systematisch eingebunden werden, sagte Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident und Forschungsgruppenleiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Die Vorstudie des Wuppertal Instituts soll im Herbst vorliegen.
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