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Für ihre Verdienste um Fernstudium und FernUniversität zu Ehrensenatoren ernannt

16.08.2003 - (idw) FernUniversität in Hagen

Für ihre Verdienste um Fernstudium und
FernUniversität zu Ehrensenatoren ernannt

FernUniversität ehrt Runar Enwaldt, Gotthard Jasper und Hubert Regner

In Würdigung ihrer großen Verdienste um die FernUniversität in Hagen und um das Fernstudium ernennt die FernUniversität drei Persönlichkeiten zu Ehren-senatoren der Universität: Dipl. Volkswirt Runar Enwaldt aus Hagen, Prof. Dr. Gotthard Jasper, Erlangen-Nürnberg, und Dr. Hubert Regner, Bregenz in Österreich. Die Ernennung findet in einer feierlichen Senatssitzung am 5. September um 14 Uhr im TGZ auf dem Campus statt. An dem Festakt wird neben dem Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Hartmut Krebs, auch die österreichische Bundesministerin für Bil-dung, Wissenschaft und Kultur, Elisabeth Gehrer, teilnehmen.

Runar Enwaldt war seit 1967 in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen beschäftigt und seit 1972 bis zum Eintritt in den Ruhestand ihr Hauptge-schäftsführer. Er hatte erkannt, dass die Zukunft der Hagener Region nur in einem Strukturwandel liegen konnte, in dem Bildung eine wichtige Rolle spielt. So hat er sich schon früh für die Ansiedlung der FernUniversität in der Stadt eingesetzt. Als die Entscheidung gefallen war, engagierte er sich im politischen Raum, bei Verbänden und Wirtschaftsunternehmen dafür, die Universität dauerhaft in Hagen und der Region zu verankern. Ein wichtiger Beitrag hierfür war es, dass er die Gründung der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität mit vorantrieb, um damit die Basis für die Einbindung in das öffentliche Leben zu schaffen. Die Freundesgesellschaft wurde zum Multiplikator für das Novum FernUniversität in der deutschen Hochschullandschaft. Heute bilden sie und ihre nahezu 1.000 Mitglieder ein effektives Netzwerk, das die Universität in vielfältiger Hinsicht unterstützt.

Prof. Dr. Gotthard Jasper war und ist für die FernUniversität seit vielen Jahren ein verlässlicher Kooperationspartner. Er war von 1990 bis zu seiner Emeritierung 2002 Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Es ist nicht zuletzt sein Verdienst, dass der Freistaat Bayern als letztes Bundesland sich schließlich 1995 durchgerungen hat, die Finanzierung der Studienzentren vor Ort sicher zu stellen. Die FAU hatte unter dem Rektorat von Prof. Jasper bereits früher ein Studienzentrum eingerichtet, das phasenweise die einzige Anlaufstelle für Studierende der FernUniversität in Bayern war, bis der Freistaat Mittel für dieses und das zweite Studienzentrum an der TU München bereit stellte. Dass sich ein bayerischer Rektor - zugleich in seiner Doppelfunktion als Vorsitzender bayerischen Landesrektorenkonferenz - für das Fernstudium und die FernUniversität engagierte, hat letztlich den Durchbruch geschaffen, dass sich der Freistaat nicht länger der Finanzierung von Studienzentren für die bayerischen Landeskinder verschließen konnte.

Dr. Hubert Regner ist seit 1989 Vorstand der Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Bregenz. Bereits in seiner Biografie zeigt sich eine besondere Affinität zum Fernstudium, da er auf dem zweiten Bildungsweg zum Studium an der Universität Salzburg kam. In seiner beruflichen Tätigkeit in der Wissenschaftsverwaltung Vorarlbergs sah er deshalb sehr bald im Fernstudium und hier speziell in der FernUniversität die ideale Alternative zu einer damals noch fehlenden eigenen Hochschule in der Region. Seinem unermüdlichen Wirken ist es zu verdanken, dass die FernUniversität über das Zentrum für Fernstudien an der Universität Linz, dem das Europastudienzentrum Bregenz angehört, eine solide Position in Vorarlberg erreicht hat. Die enge Zusammenarbeit mit der ehemaligen Landesrätin für u.a. Schule, Weiterbildung und Wissenschaft Vorarlbergs und heutigen Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Österreichs, Elisabeth Gehrer, hat wesentlich zur Verankerung der FernUniversität im österreichischen Bil-dungssystem beigetragen.

Der Senat der FernUniversität hatte in seiner letzten Sitzung auf Vorschlag des Rektorates die Würdigung der drei Persönlichkeiten beschlossen. Er hat in der mehr als 25jährigen Geschichte der Universität diese hohe Auszeichnung zuvor erst drei weiteren Personen zuteil werden lassen.

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