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Neue Wege in der Gestaltung von Studienangeboten - Auftaktveranstaltung HRK-Projekt nexus

24.03.2011 - (idw) Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Mehr als 200 Experten aus Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen diskutieren bei der Auftaktveranstaltung des Projekts nexus der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Hildesheim über ausgewählte Fragen der Studienreform. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt nexus unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Verbreitung neuer Konzepte und guter Praxisbeispiele in zentralen Handlungsfeldern der Studienreform.

Dazu zählt der Ausbau der Lernergebnis- und Kompetenzorientierung in den Studienprogrammen, die Entwicklung von Verfahren zur Anrechnung beruflicher Erfahrung auf ein Studium sowie das Diversitätsmanagement. Damit sind Angebote gemeint, mit denen Hochschulen auf die individuellen Bedürfnisse einer vielfältigeren Studierendenschaft reagieren können, die verstärkt auch Berufserfahrene, Teilzeitstudierende mit Familie oder Studierende mit Migrationshintergrund umfassen soll.

Die Fachtagung bietet den Akteuren aus den Hochschulen Gelegenheit, die bestehenden Problemlagen und Herausforderungen herauszuarbeiten und dem Projekt zur weiteren Bearbeitung mit auf den Weg zu geben. So geht es in den Workshops etwa um die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen ein Schlüsselthema der Studienreform, die auf eine stärkere internationale Mobilität der Studierenden zielt.
Derzeit werden bei grenzüberschreitenden Hochschulwechseln oder Auslandssemestern erbrachte Leistungen häufig in aufwändigen Einzelfallprüfungen anerkannt. Besserung sollen hier pauschale aber qualitätsgesicherte Anerkennungsverfahren bringen. Ein wichtiges Instrument, wie Hans Gudenschwager, Dekan an der Hochschule Bremen, betont. Dort werden unter anderem Studierende in Schiffbau, Meerestechnik oder Nautik ausgebildet. Damit sind wir auf einen globalen Markt ausgerichtet und auf einen funktionierenden Austausch Studierender im internationalen Kontext angewiesen."

Ein weiteres Ziel der Studienreform ist die stärkere Individualisierung des Studiums. Wie diese realisiert werden kann, ist ebenfalls ein zentrales Thema der Auftaktveranstaltung.

HRK-Präsidentin Margret Wintermantel begrüßt das große Interesse der Hochschulen an der Fachtagung und dem Projekt nexus und unterstreicht die Bedeutung des intensiven Erfahrungsaustauschs zwischen den Hochschulen: Die konzeptionellen Herausforderungen, die sich mit der Umsetzung der Studienreform stellen, kennen die Hochschulen am besten: Sie beschäftigen sich vor Ort mit diesen Fragen. Mit dem Projekt nexus bekommen sie eine Plattform, diese zu diskutieren und individuelle Lösungen zu entwickeln. Weitere Informationen: http://www.hrk.de
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