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Prominente Gäste würdigen exzellente Wissenschaft in Braunschweig

24.03.2011 - (idw) Georg-Eckert-Institut

Braunschweig. Am 24. März 2011 fand am Georg-Eckert-Institut in Braunschweig der offizielle Festakt zur Aufnahme des GEI in die renommierte Leibniz-Gemeinschaft (WGL) statt. Dazu hatten sich prominente Gäste aus Politik und Wissenschaft angesagt: Unter ihnen die Nds. Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, die Staatsekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, und der Präsident der Leibnizgemeinschaft, Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer. Den Festvortrag Zum Standort und Potenzial der internationalen Schulbuchforschung hielt der angesehene Berliner Erziehungswissenschaftler und Senator der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth.
Die Direktorin des Instituts, Prof. Dr. Simone Lässig, skizzierte die Schwerpunkte und Arbeitsweisen des ersten kulturwissenschaftlichen Instituts der Leibniz-Gemeinschaft. Bemerkenswert ist das in Braunschweig praktizierte Konzept angewandter Forschung, das auch der Wissenschaftsrat als innovativ bewertet hat. Das Institut, das über einen Kooperationsvertrag mit der TU Braunschweig verbunden ist und viele Fachdisziplinen zusammenführt, hat die Gesellschaft fest im Blick: Eigene Forschung, Infrastrukturbildung für die Forschung und Wissenstransfer, so Lässig, das sind für uns drei gleichermaßen wichtige Komponenten, die wir aufeinander beziehen und miteinander verzahnen.
Die WGL-Mitgliedschaft biete der exzellenten Arbeit des international geschätzten Georg-Eckert-Instituts den passenden Rahmen, betonte Ministerin Wanka. Mit seiner wissenschaftlichen Expertise steht das Georg-Eckert-Institut nicht nur an der Spitze der Schulbuchforschung, sondern fördert in besonderer Weise auch den ausgezeichneten Ruf des Wissenschaftsstandorts Braunschweig, so Wanka. Sie unterstrich, dass die Schwerpunkte des GEI in hohem Maße zukunftsfähig seien. Dies betreffe auch die Leistungen, die das GEI in der Vernetzung von Wissenschaftlern und in der Bereitstellung von Forschungsinfrastrukturen erbringe. Wie bedeutsam diese Infrastrukturen auch für die Geistes- und Sozialwissenschaften sind, hat der Wissenschaftsrat erst kürzlich unterstrichen.
Auch Professor Mayer würdigte die Rolle des Instituts im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft: Ich bin froh, dass wir mit dem Georg-Eckert-Institut um eine bedeutende kulturwissenschaftliche Komponente vielfältiger geworden sind, die sich sowohl strukturell als auch was unsere Schwerpunkte angeht, hervorragend in die Leibniz-Gemeinschaft eingliedert.

Kontakt: Dr. Wibke Reger, Tel. 0531 590 99 49, Mobil: 0151 54 31 45 17, E-Mail reger@gei.de

V.i.S.d.P. Verena Radkau

Fakten zum Georg-Eckert-Institut:

Das 1975 gegründete GEI ist ein weltweit einzigartiges Zentrum für schulbuchbezogene Forschung, Dokumentation und Beratung. Die überwiegend kulturwissenschaftlich angelegten Forschungen des GEI beziehen sich auf kollektive Deutungsmuster, Identitätsangebote und Repräsentationen in Schulbüchern und schulrelevanten Bildungsmedien.
Das Institut stellt wichtige Ressourcen und Infrastrukturen für die Forschung, aber auch für die Bildungspraxis und Politik bereit und zieht Wissenschaftler aus aller Welt an. Die Forschungsbibliothek verfügt über Sammlung von Schulbüchern, die mir ihrer regionalen Breite und Internationalität (Werke aus 159 Ländern) einmalig ist.
Mitarbeiter: 68
Gesamtbudget: 4,3 Mio (Institutioneller Haushalt: 2,5 Mio., Drittmittel: 1,8 Mio. )
Rechtsform: Anstalt des Öffentlichen Rechts
Direktorin: Prof. Dr. Simone Lässig | Stellv. Direktor: Prof. Dr. Eckhardt Fuchs Weitere Informationen: http://www.gei.de
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