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TU Berlin: Klimafreundliche Energie in Nord und Süd

29.03.2011 - (idw) Technische Universität Berlin

Internationale Konferenz diskutiert Klimaschutz und Verringerung von Armut durch dezentrale Energieversorgung Rund 100 internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft treffen sich am 7. und 8. April 2011 an der TU Berlin, um zu diskutieren, wie eine zukunftsfähige, sichere und umweltfreundliche Versorgung mit Energie in Nord und Süd gewährleistet werden kann. Das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin (ZTG) richtet damit die erste internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema Micro Perspectives for Decentralized Energy Supply aus.

Der Fokus wird auf Formen dezentraler Energieversorgung liegen, die in den Ländern des Südens eine hohe Bedeutung für die rund zwei Milliarden Menschen haben, die weiterhin nicht an ein zentrales Netz angeschlossen sind. Eine der Keynote-Sprecherinnen, Dr. Gisela Prasad vom Energy Research Centre der Universität Kapstadt, betont: Die international formulierten Ziele der Armutsreduktion werden nur erreicht werden können, wenn die innovativen Lösungen an die Bedingungen strukturschwacher ländlicher Räume angepasst sind.

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Lehrstuhlinhaber an der TU Berlin hebt als weiterer Keynote-Speaker hervor, dass der Ausbau regenerativer Energieversorgung aus der Perspektive des Klimaschutzes und angesichts der aktuellen Krise zentralisierter Anlagen eine hohe Priorität darstellt.

Die Tagung wird vom interdisziplinären Graduiertenkolleg Mikroenergiesysteme des ZTG organisiert, dem vor wenigen Tagen die Fortsetzung der Forschungsarbeiten in einer zweiten Phase von der Hans-Böckler-Stiftung die bewilligt wurde.
Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Sprecherin des Kollegs, erläutert: Der inter-disziplinäre Charakter der Tagung zeigt sich darin, dass es nicht nur um die Optimierung von technischen Anlagen geht, sondern auch um Aspekte wie das Einbeziehen der Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern, Qualitätssicherung sowie Finanzierungs- und Steuerungsmodelle. Neben wissenschaftlichem Austausch spielt daher auch die Diskussion mit Unternehmen und Förderinstitutionen in diesem Bereich eine wichtige Rolle. Dabei wird die Implementation unterschiedlichster Technologien wie Biokraftstoffe, Biogas, Solarsysteme, Wasserkraft, Speichermöglichkeiten und Hybridsysteme für verschiedene Anwendungsbereiche behandelt.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen.

Die Konferenz am 7. und 8. April wird in englischer Sprache durchgeführt. Bitte melden Sie sich an (Kontakte siehe unten).

Das detaillierte Programm der Tagung finden Sie unter
www.microenergysystems.tu-berlin.de/conference2011

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Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Technische Universität Berlin, Zentrum für Technik und Gesellschaft der TU Berlin, Tel.: 314-26854,
E-Mail: schaefer@ztg.tu-berlin.de

Kirsten Neumann (MA International Studies), Tel.: 0151-5067 6378
E-Mail: kirsten.neumann@microenergyinternational.com
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