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Kooperationspartner in Südniedersachsen sammeln bislang 57.000 Euro für Japan

08.04.2011 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Die Hilfsaktion Die Region Göttingen hilft Japan direkt hat in den vergangenen zwei Wochen rund 57.000 Euro an Spenden eingebracht. Das Geld kommt direkt japanischen Studierenden und jungen Wissenschaftlern zugute, die von der Katastrophe Mitte März in Japan betroffen sind. An der Aktion sind mehr als 30 Kooperationspartner in Südniedersachsen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport sowie die Stadt Göttingen beteiligt. Pressemitteilung Nr. 77/2011

Große Unterstützung der Aktion Die Region Göttingen hilft Japan direkt
Kooperationspartner sammeln bislang 57.000 Euro Nächste Veranstaltungen am 13. April

(pug) Die Hilfsaktion Die Region Göttingen hilft Japan direkt hat in den vergangenen zwei Wochen rund 57.000 Euro an Spenden eingebracht. Das Geld kommt direkt japanischen Studierenden und jungen Wissenschaftlern zugute, die von der Katastrophe Mitte März in Japan betroffen sind. An der Aktion sind mehr als 30 Kooperationspartner in Südniedersachsen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport sowie die Stadt Göttingen beteiligt. In der kommenden Woche finden in Göttingen weitere Veranstaltungen der Hilfsaktion statt: Am Mittwoch, 13. April 2011, bietet das Restaurant Bullerjahn ein Charity Dinner an. Am selben Abend versteigert die BG Göttingen in der Lokhalle ihre Europapokal-Trikots.

Am vergangenen Sonntag hatten das Göttinger Symphonie Orchester und der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Göttingen zu einem Solidaritätskonzert mit der Stadtkantorei Göttingen in der Johanniskirche eingeladen. Der Erlös dieser Veranstaltung betrug rund 10.000 Euro. Das Studentenwerk Göttingen hat eine Woche lang in der Zentralmensa japanisches Essen angeboten und seitdem an allen Kassen Spendenboxen aufgestellt: Bislang kamen auf diese Weise 9.600 Euro zusammen. Die Sparkasse Göttingen, KWS Saat AG, Mahr GmbH, THIMM Verpackung GmbH & Co. KG und Novelis Deutschland sowie die Stadt Göttingen haben zusammen mehr als 20.000 Euro gespendet. Seit der Auftaktveranstaltung am 25. März in der Aula der Universität sind darüber hinaus fast 14.000 Euro an Spenden aus der Bevölkerung eingegangen, darunter auch zahlreiche Einzelspenden in Höhe von 500 Euro. Die Studierendenvereinigung For Japan hat in der Göttinger Innenstadt knapp 3.300 Euro an Spenden eingeworben. Und die Klasse 10a der Voigt-Realschule in Göttingen hat bei einer dreitägigen Kuchenverkaufsaktion einen dreistelligen Betrag eingenommen.

Beim Charity Dinner im Restaurant Bullerjahn steht am kommenden Mittwoch ab 19 Uhr ein Drei-Gänge-Menü auf der Speisekarte. An diesem Abend verzichten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihr Gehalt. Sämtliche Einnahmen aus dem Kartenverkauf fließen in die Hilfsaktion, so Geschäftsführer Olaf Feuerstein. Das Restaurant Bullerjahn ist ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt, und wir haben hier häufig und sehr gerne Gäste aus Japan. Daher freuen wir uns besonders, die Hilfsaktion mit einem eigenen Beitrag unterstützen zu können. Karten kosten 39 Euro; Reservierungen sind direkt im Bullerjahn unter der Telefonnummer (0551) 30 70 10-0 oder im Gutscheinshop unter der Telefonnummer (0551) 30 70 20-0 möglich.

Die BG Göttingen empfängt am selben Abend um 19.30 Uhr in der Beko-Basketball-Bundesliga die Mannschaft von Alba Berlin. Während des Spiels versteigert die BG ihre Europapokal-Trikots mit dem Schriftzug University of Göttingen. Zuschauer in der Lokhalle können bis zum Ende des dritten Viertels Gebote abgeben. Darüber hinaus hat die BG besondere T-Shirts mit dem japanischen Schriftzeichen für Hilfe anfertigen lassen. Diese werden seit Anfang April bei allen Heimspielen verkauft. Sämtliche Einnahmen aus der Versteigerung und dem T-Shirt-Verkauf fließen ebenfalls in die Spendenaktion.

Seine Unterstützung hat auch der weltbekannte japanische Butoh-Tänzer Tadashi Endo zugesichert, der seit 40 Jahren in Göttingen lebt. Er wird am Sonnabend, 11. Juni 2011, mit seinem aktuellen Soloprogramm IKIRU hommage à Pina Bausch im Deutschen Theater auftreten.

Die Sparkasse Göttingen beteiligt sich neben ihrer finanziellen Unterstützung mit der Aktion Fünf Euro für Japan, die aus privater Initiative entstanden ist. Dabei sammeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse im Kollegenkreis Geld für die Betroffenen in Japan. Der Vorstand der Sparkasse Göttingen hat zugesagt, den gesammelten Betrag aufzustocken.

Wir hoffen, dass durch diese und weitere Aktionen noch beträchtliche Spendengelder eingehen, damit wir auch möglichst vielen jungen Menschen helfen können, so die Vizepräsidentin der Universität Göttingen Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne.

Die gesamte Hilfe wird gezielt über den Verein Georgia Augusta International e.V. organisiert. Der Verein trägt dafür Sorge, dass alle Spenden direkt den Betroffenen zu Gute kommen. Über die konkrete Verwendung des Geldes entscheidet ein Ausschuss aus Experten der an der Hilfsaktion beteiligten Einrichtungen. Dieser tagt voraussichtlich Mitte April das erste Mal, um über die Vergabe von Überbrückungsstipendien für japanische Studierende zu entscheiden. Spenden können unter dem Stichwort Direkthilfe Japan auch auf ein Spendenkonto bei der Sparkasse Göttingen eingezahlt werden, Kontonummer 15 1000 19, Bankleitzahl 260 500 01. Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Weitere Informationen sind erhältlich bei Dr. Tanja Falkowsky, Stabsstelle Göttingen International, Telefon (0551) 39-12482, sowie im Internet unter der Adresse http://www.uni-goettingen.de/direkthilfejapan.


Kontaktadresse:
Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne
Vizepräsidentin der Georg-August-Universität Göttingen
Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-4320, Fax (0551) 39-4520
E-Mail: hiltraud.casper-hehne@zvw.uni-goettingen.de
Internet: http://www.uni-goettingen.de/de/110984.html Weitere Informationen: http://www.uni-goettingen.de/direkthilfejapan
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