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Fachleute aus ganz Deutschland diskutieren über Stadterneuerung und Sozialplanung

30.05.2002 - (idw) Deutsches Institut für Urbanistik

Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet diskutieren
in Flensburg über Stadterneuerung und Sozialplanung

Wie viele andere Städte muss sich auch Flensburg den neuen großen Herausforderungen für die Stadtteilentwicklungs- und Erneuerungspolitik stellen, die durch aktuelle Probleme der Stadtentwicklung begründet sind. Vom 5. bis 7. Juni treffen sich in Flensburg auf gemeinsame Einladung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), Berlin, und der Stadt Flensburg Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie wollen im Rahmen des jährlich in wechselnden Städten stattfindenden Erfahrungsaustauschs zur Stadterneuerung und Sozialplanung Wege für die Lösung städtischer Probleme erarbeiten. Dabei geht es beispielsweise um die Abwanderung von Bürgerinnen und Bürgern ins Umland und den damit verbundenen Wohnungsleerstand, die Konzentration sozialer und baulicher Probleme in einzelnen Stadtvierteln, Probleme in bereits sanierten Stadtteilen, den Umgang mit Konversionsflächen und -gebäuden wie beispielsweise ehemaligen Kasernen und militärisch genutzten Flächen sowie rückläufige Einnahmen in der Stadtkasse und die insgesamt kritische Finanzsituation.

Der vom Difu, dem größten Stadtforschungsinstitut Deutschlands, bereits 32 Mal in verschiedenen seiner Mitgliedstädte durchgeführte Erfahrungsaustausch dient als Kommunikationsforum. Er soll die Umsetzung sozialer und städtebaulicher Ziele verbessern. Die Stadt Flensburg reagiert auf die neuen an die Städte gestellten Herausforderungen durch vielfältige Aktivitäten wie beispielsweise die Förderung neuer Nutzungsmöglichkeiten auf Konversionsflächen durch Private, die Aufwertung des öffentlichen Raums, die Anreizförderung zur Initiierung privater Erneuerungsmaßnahmen sowie die Umsetzung von Projekten mit Anschubwirkung für eine positive Entwicklung in den Stadtvierteln. Diese Maßnahmen werden während der Veranstaltung auch die Diskussionsschwerpunkte sein.

Oberbürgermeister Hermann Stell wird die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 53 Städten begrüßen und neben Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen sowie des Innenministeriums Schleswig-Holstein auch im Rahmen des Abschlussplenums präsent sein. Außerdem werden Vertreterinnen und Vertreter der Flensburger Stadtverwaltung zu verschiedenen Themenschwerpunkten referieren. Das genaue Programm ist im Difu-Internetangebot unter der folgenden Seite zu finden: http://www.difu.de/seminare/02interkommerfahrung.shtml
(2300 Zeichen)

Dipl.-Soz. Robert Sander
Telefon: 030/39001-267
E-Mail: sander@difu.de

Dr. Heidede Becker
Telefon: 030/39001-298
E-Mail: h.becker@difu.de


Pressestelle:
Sybille Wenke-Thiem
Telefon: O3O/39OO1-2O9/-2O8
Telefax: O3O/39OO1-13O
E-Mail: wenke-thiem@difu.de
http://www.difu.de
Deutsches Institut für Urbanistik
Straße des 17. Juni 112
D-1O623 Berlin

Der Text ist frei zum Abdruck - Belegexemplar erbeten.
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