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Hochschule Osnabrück reagiert auf Finanzkrise

12.04.2011 - (idw) Hochschule Osnabrück

Neues Studienprogramm Angewandte Volkswirtschaftslehre ab September Die Finanzkrise, die die Welt bis in das Jahr 2010 in Atem gehalten hat, ist ausgestanden. Mit der Wirtschaft geht es wieder bergauf. Doch nach der Finanzkrise ist bekanntlich vor der Finanzkrise. Das Problem dabei: Kaum jemand hat die Krise kommen sehen, und die gängigen Modelle konnten das Geschehen weder abbilden noch erklären. Volkswirte stellen sich deshalb derzeit viele Fragen: Welche Theorien haben noch Gültigkeit, welche müssen verworfen werden? Wie müssen die Modelle der Zukunft aussehen? Und: Wie sollten die Lehrpläne an den Hochschulen reformiert werden?
Die Hochschule Osnabrück greift das Thema jetzt auf und bietet ab dem Wintersemester 2011/2012 das neue Studienprogramm Angewandte Volkswirtschaftslehre an und rückt damit, wie von vielen Ökonomen gefordert, näher an die Realität heran. Prof. Dr. Johannes Hirata, Lehrender im neuen Studienprogramm und Experte für Wirtschaftsethik und Verhaltensökonomik, ist überzeugt: Das siebensemestrige Bachelorstudium versetzt Studierende in die Lage, die wesentlichen wirtschaftlichen Probleme unserer Zeit zu analysieren. Es bereitet optimal darauf vor, ökonomische Entscheidungen auf einer soliden ethischen, theoretischen und empirischen Basis zu fällen.
Ziel des neuen Studienprogramms ist es, die Studierenden zu gesellschaftlich verantwortungsvoll handelnden Ökonomen auszubilden. Hiermit soll auch ein Beitrag dazu geleistet werden, zukünftige Krisen zu verhindern oder zumindest frühzeitig zu erkennen. Dazu bezieht das Studienprogramm insbesondere verhaltensökonomische und wirtschaftsethische Inhalte in den Lehrplan mit ein. Das Praxissemester, das auch im Ausland absolviert werden kann, sorgt für einen starken Anwendungsbezug. Durch das umfangreiche Fremdsprachenangebot und das integrierte Studiensemester im Ausland vertiefen und erweitern die Studierenden ihre kommunikative und interkulturelle Kompetenz beides Schlüsselqualifikationen, auf die Arbeitgeber immer mehr Wert legen.
Mit dem innovativen Studienprogramm, das den Fokus auf angewandte Volkswirtschaftslehre legt, betritt die Hochschule Osnabrück Neuland: Prof. Dr. Harald Trabold, Studiengangsbeauftragter und zuvor 15 Jahre am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) tätig, unterstreicht die Einzigartigkeit des neuen Programms: In Deutschland gibt es zwar schon vier Fachhochschulen mit volkswirtschaftlichen Studienprogrammen, aber keines ist so konsequent an den aktuellen ökonomischen Herausforderungen ausgerichtet wie das der Hochschule Osnabrück. Arbeitgeber halten verstärkt Ausschau nach Absolventen, die als Mitarbeiter ethische Grundwerte vertreten und soziale Verantwortung großschreiben.

Der Studiengang Angewandte Volkswirtschaftslehre richtet sich an (Fach-)Abiturientinnen und Abiturienten, die Interesse an der Analyse und Lösung wirtschaftlicher Fragestellungen auf der Grundlage ethischer Werte und gesellschaftlicher Verantwortung haben.

Interessierte können sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben.

Informationen zum Studium unter www.wiso.hs-osnabrueck.de/vwl-ba.html oder Telefon 0541 969-2218 (Frau Brüggemann, Geschäftsstelle des Studienprogramms). Inhaltliche Fragen zum Studienprogramm Angewandte Volkswirtschaftslehre beantwortet auch Prof. Dr. Harald Trabold (E-Mail: trabold@wi.hs-osnabrueck.de oder Telefon 0541 969-2172).
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