 |
| powered by
|
Hochschule Karlsruhe ist die forschungsstärkste baden-württembergische Fachhochschule15.04.2011 - (idw) Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Unter den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (vormals Fachhochschulen) ist die Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft die forschungsstärkste im Lande: 2010 stieg an ihr das Umsatzvolumen in Forschungsprojekten von knapp über 3 Mio. Euro in 2009 auf insgesamt rund 4,8 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 35 %.
Um das Dienstleistungsangebot explizit für den Mittelstand weiter zu verbessern, soll kurzfristig auf dem Campus der Hochschule ein KMU-Innovationszentrum entstehen.
Auch bei der Akquise von Drittmitteln zur Finanzierung der Forschungsarbeiten belegt die Hochschule landesweit den Spitzenplatz: Umgerechnet auf jede der 176 Professorenstellen der Hochschule konnten 26 587 Euro eingeworben werden. Mit Prof. Dr. Norbert Link aus der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik stellt sie zudem auch den umsatzstärksten Professor an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Analog zur Umsatzentwicklung stieg an der Hochschule auch die Zahl der akademischen Mitarbeiter auf heute 150.
1998 war an der Hochschule Karlsruhe als erste zentrale Forschungseinrichtung das Institut für Innovation und Transfer gegründet worden, aus dem das heutige Institut für Angewandte Forschung (IAF) hervorging. Im Jahr 2000 wurden an der Hochschule über Forschungsprojekte knapp über 665 000 Euro umgesetzt. Innerhalb von zehn Jahren konnte dieser Wert also um mehr als das Siebenfache gesteigert werden.
Einen weiteren Schub hatte der Forschungssektor an der Hochschule 2009 durch die Gründung des Institute of Materials and Processes als zweite zentrale Forschungseinrichtung der Hochschule erfahren. An ihm werden durch Entwicklung neuer rechnergestützter Modellierungs- und Simulationstechniken zur Werkstoffentwicklung Verfahren in der Produktions- und Fertigungstechnik optimiert und weiter entwickelt. Das Institut stellt damit eine einmalige Verbindung von virtueller und angewandter Materialforschung dar.
Unsere Aktivitäten in der angewandten Forschung sind auch für das Profil der Hochschule ausgesprochen wichtig, so Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, Erkenntnisse und Methodenkompetenz aus dieser werden umgehend in der Lehre wieder eingebunden, so dass wir insbesondere unsere Masterstudiengänge auf hohem wissenschaftlichen Niveau anbieten können. In der angewandten Forschung und im Technologietransfer sehen wir eine, wenn nicht die zentrale, Komponente für unser Hochschulprofil.
Wie eng Lehre und Forschung an der Hochschule Karlsruhe verwoben sind und voneinander profitieren verdeutlicht auch die Tatsache, dass die Hochschule Karlsruhe in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie zwei Graduiertenkollegs unterhält, über die ihre Studierenden direkt promovieren können. Eines davon wird von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) mit rund 7 Mio. Euro gefördert und war bei seiner Einrichtung die einzige derartige Kooperation zwischen einer Fachhochschule und einer Universität. Heute sind an der Hochschule 30 Promovenden mit ihrer Doktorarbeit in wissenschaftliche Projekte eingebunden.
Es entspricht unseren strategischen Zielen, betont Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, unsere Aktivitäten in angewandter Forschung und Technologietransfer auch in Zukunft weiter auszubauen. Um das Dienstleistungsangebot explizit für den Mittelstand weiter zu verbessern, soll kurzfristig auf dem Campus der Hochschule ein KMU-Innovationszentrum entstehen und gezielt eine Verbindung zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und den Forschenden der Hochschule herstellen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt dieses Vorhaben und mit einem erfahrenen Technologietransferpartner ist die Finanzierung gesichert.
Einen Einblick in die aktuellen Forschungsaktivitäten der Hochschule gibt der im März 2011 erschienene Forschungsbericht der Hochschule, der über die Startseite der Hochschule (www.hs-karlsruhe.de) über Hochschule >Über uns >Publikationen >Forschung aktuell im Internet abrufbar ist oder als Magazin bei der Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing der Hochschule Karlsruhe, Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721/925-1008, Fax 0721/925-1005, E-Mail gerlinde.schuller[at]hs-karlsruhe.de angefordert werden kann.
Weitere Informationen:
http://www.hs-karlsruhe.de/hochschule/aktuelles/pressemitteilungen/ausbau-der-fo...
| uniprotokolle > Nachrichten > Hochschule Karlsruhe ist die forschungsstärkste baden-württembergische Fachhochschule | |
| |
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/215220/">Hochschule Karlsruhe ist die forschungsstärkste baden-württembergische Fachhochschule </a>
|