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Stiftungsprofessor Dr.-Ing. Peter Kisters tritt an

19.04.2011 - (idw) Hochschule Rhein-Waal

Auf dem Gebiet der Forschung, da will er gemeinsam mit den Kollegen punkten. Mein Ziel ist es, die Forschungsaktivitäten der Fakultät Technologie und Bionik voranzutreiben, sie zu prägen und sie für die Studierenden erleb- und erfahrbar zu machen, sagt Professor Dr.-Ing. Peter Kisters. Seit dem 1. April ist er für die Hochschule Rhein-Waal tätig. Am heutigen Montag, 18. April, hält er seine Antrittsvorlesung. Das Besondere: Kisters ist der erste Stiftungsprofessor der Hochschule Rhein-Waal. Insgesamt 13 Unternehmen aus dem Kreis Kleve finanzieren in den kommenden fünf Jahren seine Professur. Gestiftet wird ebenfalls die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin, in diesem Fall Frau Angelika Michel.

Die Stiftungsprofessur zeigt einmal mehr die enge Verbindung der Hochschule mit den Unternehmen der Region unter Federführung der Sparkasse Kleve in Kooperation mit dem Förderverein Campus Kleve e.V. unter dem Vorsitz von Präsidenten Peter Wack. Wir freuen uns, Herrn Professor Dr.-Ing. Kisters als einen weiteren in Lehre und Forschung höchst kompetenten Professor an der Hochschule zu begrüßen, sagt Präsidentin Professor Dr. Marie-Louise Klotz und wünscht Kisters viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe. Der Fachbereichs-Dekan, Professor Dr. Thorsten Brandt, ergänzt: Er verbindet auf ideale Weise die Erfahrungen aus Lehre, Forschung und Wirtschaft und er kommt aus der Region. Mit Professor Dr.- Ing. Kisters und seinen Tätigkeitsfeldern können wir unser Angebot gezielt erweitern und verfügen über einen entsprechenden Draht zu den Bedürfnissen der Praxis.

Professor Dr.-Ing. Peter Kisters (40) verheiratet, zwei Kinder ist gebürtiger Uedemer. Am Aufbaugymnasium absolvierte er die Allgemeine Hochschulreife. Anschließend studierte Kisters an der Ruhr-Universität Bochum Maschinenbau. Nach der Promotion arbeitete er weiter an der Ruhr-Universität, wurde dort zuerst wissenschaftlicher Mitarbeiter, später dann Oberingenieur mit Lehrauftrag Antriebstechnik, bevor Kisters, der auch jetzt mit seiner Familie noch in Uedem lebt und wohnt, im Jahr 2004 in die Wirtschaft wechselte. Zuletzt war er als Leiter der Forschung und Entwicklung sowie Verantwortlicher für Patente und Marken für die Rheinberger AUMUND Fördertechnik GmbH tätig. Unter anderem hat er das Antriebsrad einer Ketten-betriebenen Fördereinrichtung erfunden.

An der Hochschule Rhein-Waal lehrt Professor Dr.-Ing. Peter Kisters an der Fakultät Technologie und Bionik am Interimscampus Emmerich. Sein Aufgabengebiet ist Maschinenbau insbesondere Produktdesign. Es ist schön, in ein so junges und motiviertes Team zu stoßen. Das und auch die neuen Fachrichtungen und Aufgabenfelder, fast ausschließlich in englischer Sprache, waren meine Motivation. Ich denke, das ist auch das große Potential der Hochschule Rhein-Waal, sagt Kisters. Dabei möchte er auf jeden Fall auf seine bestehenden Kontakte zur Wirtschaft zurückgreifen. Die ersten Anfragen von Unternehmen für Forschungsarbeiten liegen bereits vor, so der Maschinenbauer. In seiner heutigen, halbstündigen Antrittsvorlesung wird Professor Dr.-Ing. Peter Kisters den Stiftern zeigen, wie Maschinenbau, Produktdesign und Bionik zusammenpassen. Ein paar Einblicke in die Technik dürfen natürlich auch nicht fehlen, sagt Kisters.

Die Stifter: Elten GmbH, Horlemann Elektrobau GmbH, Oxford Instruments Analytical GmbH (alle Uedem), Hans Hussmann GmbH, Colt International GmbH, Erich Tönnissen-Stiftung, Karl-und-Maria-Kisters-Stiftung, Sparkasse Kleve (alle Kleve) Verfers Elektromontagen GmbH (Bedburg-Hau), Wienstroth Wärmebehandlungstechnik GmbH (Goch), Akkerman GmbH (Kranenburg) sowie die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kleve.

Die Hochschule Rhein-Waal mit Sitz in Kleve und Kamp-Lintfort existiert seit dem 1. Mai 2009. Zum Wintersemester 2009/2010 ist sie mit drei Bachelorstudiengängen - Bio Science and Health, International Business and Social Sciences und E Government an den Start gegangen. Mittlerweile gibt es vier Fakultäten, 16 Studiengänge und 630 Studierende, die sich für die forschungsstarke Hochschule in gesellschaftlichen und technischen Disziplinen entschieden haben. Ziel sind 5000 Studierende aus dem In- und Ausland. Bis die Hochschule Rhein-Waal zum Wintersemester 2012/2013 den Neubau am Spoy- Kanal in Kleve bezogen hat, wird in Kleve an der Landwehr oder seit dem Wintersemester 2010/2011 auch in der Kaserne in Emmerich, die als Interimslösung dient, studiert. In Kamp-Lintfort befindet sich die Hochschule an der Südstraße bis zu ihrem Einzug in den Neubau im Zentrum der Stadt. Weitere Informationen: http://www.hochschule-rhein-waal.de

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