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Wo die meisten Humboldt-Gastwissenschaftler hingehen

31.05.2002 - (idw) Universität Ulm

Ulm auf Platz 2 im Humboldt-Ranking
Wo die meisten Humboldt-Gastwissenschaftler hingehen

Im Bundesvergleich gehen die meisten ausländischen Spitzenwissenschaftler, die von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung gefördert werden, als Gastwissenschaftler für einen längerfristigen Aufenthalt an baden-württembergische Universitäten. In der Statistik der Humboldt-Stiftung für die Jahre 1997 bis 2001 sind - bei den absoluten Zahlen - sechs der neun baden-württembergischen Universitäten unter den ersten zwanzig Hochschulen. Auf sie verteilt sich über die Hälfte der 2.925 Gastwissenschaftler. Heidelberg belegt Platz 4, gefolgt von Tübingen, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe und Ulm auf den Plätzen 7, 11, 15, 16 und 20.

Bei den gewichteten Zahlen (Zahl der Gäste pro 100 Professuren der Kategorien C4 und C3) belegt die Universität Ulm im Bundesvergleich Rang zwei (21,38/100), sie hat also gemessen an der Zahl ihrer Professoren in Baden-Württemberg die meisten und im Bundesvergleich nach der Technischen Universität München (22,48/100) die zweitmeisten Humboldt-Gastwissenschaftler, gefolgt von Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart, Konstanz und Tübingen. Gerade die Erfolge von Ulm und Konstanz zeigten, erklärte der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, der Stuttgarter Rektor Prof. Dr. Dieter Fritsch, daß für die Entscheidung der ausländischen Wissenschaftler nicht die Tradition einer Universitätsstadt, sondern die tatsächlichen Forschungsleistungen in der Gegenwart ausschlaggebend seien.
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