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TU Berlin: Senat gibt 1,13 Millionen Euro für TU-Gründungsservice

04.05.2011 - (idw) Technische Universität Berlin

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sichert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Weiterführung der erfolgreichen Arbeit des Gründungsservice an der TU Berlin. Gleichzeitig werden 20 Stipendien an Gründerinnen und Gründer vergeben. Gemeinsame Medieninformation der TU Berlin und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

Harald Wolf, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen: Wenn aus Studierenden potenzielle Gründerinnen und Gründer werden sollen, brauchen sie die unternehmerische Fähigkeit, Marktchancen ihrer Erfindung und Produkte einzuschätzen. Die Technische Universität Berlin bietet mit ihrer Hochschulinternen Gründerberatung ein hervorragendes Angebot, die Gründungsunterstützung zu vertiefen. So schafft die TU Berlin eine gute Grundlage für mehr innovative Ausgründungen und wissensbasierte Spin-offs. Erfolgreiche Gründerinnen und Gründer sorgen für Wachstum, Dynamik und eine Stärkung des Mittelstands. Daher stellt meine Verwaltung dem TU-Gründungsservice im Rahmen des Projektes Hochschulinterne Gründerberatung II knapp 1.132.000 Euro aus Mitteln des ESF bis Ende 2013 zur Verfügung.

Wir haben in den vergangenen Jahren unser Profil als Universität, die das Unternehmertum systematisch fördert, erfolgreich ausgebaut. Viele innovative Ausgründungen gehen jedes Jahr aus der TU Berlin hervor. Damit schaffen wir Arbeitsplätze und Innovationen besonders für die Region Berlin. Die Finanzierung durch den ESF ist dabei ein wichtiger Baustein, betont Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der TU Berlin.

Mit dem Projekt Hochschulinterne Gründerberatung II wird die bisherige Arbeit des Gründungsservice der TU Berlin zur Unterstützung innovativer Ausgründungen aus der Hochschule fortgeführt. Erstmalig stehen dem Gründungsservice im Rahmen dieses Projektes Mittel zur Vergabe von insgesamt 20 Stipendien für Gründerinnen und Gründer bis Ende 2013 zur Verfügung. Die jeweiligen Mitglieder ausgewählter Gründungsteams erhalten sechs Monate lang ein Stipendium zur Sicherung der Lebenshaltungskosten, damit sie sich auf die Entwicklung eines Prototypen oder das Geschäftsmodell konzentrieren können.

Weiterhin wird als neues Instrument das Gründer-Speed-Dating eingeführt. Es gibt interessierten Investoren und Alumni-Gründerinnen und -Gründern die Chance, die Ausgründungen der TU Berlin persönlich kennenzulernen.

Der Gründungsservice wird auch vermehrt mediale Instrumente entwickeln. So ist die Erstellung von Kurzporträts der Referentinnen und Referenten der Ringvorlesung Entrepreneurship Von der Idee zum Markt geplant, die dann unter www.gruendung.tu-berlin.de zur Verfügung stehen. Als weiterer Baustein wird erstmalig die TU-Gründungsumfrage vollständig im Rahmen des Projektes Hochschulinterne Gründerberatung II durchgeführt. Diese wird seit 2001 regelmäßig unter den bekannten Alumni-Gründerinnen und -Gründern erhoben.

Das nun weitergeführte Projekt ist ein Baustein unter zahlreichen und umfassenden Maßnahmen, die die TU Berlin seit Jahren auf den Weg gebracht hat, um Ausgründungen aus ihren Reihen zu fördern. So stehen beispielsweise im Gründungsservice TU-Mitgliedern umfassende Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten bis hin zur Gründungswerkstatt und konkreter Hilfestellung bei der Beantragung von Fördermitteln zur Verfügung. Mehr als 400 Personen haben im Jahr 2010 diese Angebote genutzt. Durchschnittlich gründen sich 32 Unternehmen pro Jahr aus der TU Berlin aus. Die Universität hat auch einen Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovationsmanagement eingerichtet, welcher verschiedene Lehrveranstaltungen zum Unternehmertum anbietet. Um ihre Kompetenzen aus Lehre, Forschung und Gründungsservice stärker zu bündeln, gründete die TU Berlin im vergangenen Jahr das Zentrum für Entrepreneurship. Dieses fungiert als zentraler Anlaufpunkt für alle gründungsinteressierten Mitglieder der Universität und ist die Schnittstelle zu Investoren, Business Angel und Gründerzentren.


Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Agnes von Matuschka, Leiterin Zentrum für Entrepreneurship und Gründungsservice der TU Berlin, Tel.: 030/314-21456, E-Mail: agnes.matuschka@tu-berlin.de; www.gruendung.tu-berlin.de.
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