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Das französische Forschungsministerium gründet das Institut für Meeresgenomik

26.08.2003 - (idw) Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Anfang Juli hat die Forschungsministerin Claudie Haigneré offiziell das "Institut für Meeresgenomik", eine wissenschaftliche Interessengemeinschaft (GIS - Groupement d'Interêt Scientifique), eröffnet. Partner dieser Initiative sind das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung, Fischerei und ländliche Geschäfte, die Region der Bretagne, das CNRS, das IFREMER und die Pierre und Marie Curie Universität.

Diese GIS wird die französische Gemeinschaft für Meeresbiologie mit den Fortschritten in der Genomik und Post-Genomik verbinden. Den Partnern bieten sich so mehrere vielversprechende wissenschaftliche Perspektiven:
- Dank der komparativen Genomik wird die Meeresvielfalt erforscht werden können.
- Mit Hilfe der umweltbedingten Genomik werden die Meeres- und Küstenökosysteme verstanden werden und Bewahrungs- und Schutzmaßnahmen getroffen werden können.
- Die funktionelle Genomik ermöglicht einen wissenschaftlichen Ansatz zur Verwaltung der natürlichen Ressourcen und zur Verbesserung des Artenschutzes.
- Neue Modelle und Untersuchungsinstrumente werden entdeckt.

Die Mitarbeiter der Forschungsgruppe kommen aus verschiedenen Forschungseinrichtungen, Meeresstationen und Universitäten, aus ganz Frankreich.
Zum Leiter des Instituts wurde Bernard Kloareg, Professor an der Pierre und Marie Curie Universität und Leiter der Forschungsgruppe "Meerespflanzen und Biomoleküle" bei der Biologiestation in Roscoff ernannt.
Die Schaffung des Instituts für Meeresgenomik geht mit der politischen Grundlinie des Premierministers einher. Er bestätigt die Notwendigkeit eine Logik innerhalb der wissenschaftlichen Projekte zu finden und die Koordinierung des Bereiches der Lebenswissenschaften zu überdenken.

Gleichzeitig haben die Forscher aus Roscoff auf europäischer Ebene ein Exzellenzzentrum gegründet. Das Forschungsnetz "Marine Genomics" wurde vor kurzem von der Europäischen Gemeinschaft angenommen. 330 europäische Forscher aus 43 Einrichtungen und 15 verschiedenen Ländern arbeiten in diesem Exzellenzzentrum mit. Zur wissenschaftlichen Leiterin des Forschungsnetzes "Marine Genomics" wurde Catherine Boyen, Forscherin des CNRS bei der Biologiestation in Roscoff, ernannt.

Kontakt: Bernard Kloareg, kloareg@sb-roscoff.fr
Exzellenzzentrum "Marine Genomics": Catherine Boyen, boyen@sb-roscoff.fr


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Die Wissenschaftsabteilung der französischen Botschaft in Deutschland setzt sich für die Förderung der bilateralen Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland im Bereich Forschung und Entwicklung ein. Sie arbeitet an einer Verbesserung des Austausches von Informationen zwischen beiden Ländern über die Forschungseinrichtungen, Universitäten, die private Forschung und informiert über die wissenschaftliche Aktualität beider Länder.
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