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Direktor des Bereiches Forschung und Technologie des Rolls-Royce Konzerns besucht BTU Cottbus

26.05.2011 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Im Rahmen der 20-Jahr-Feier
Einladung zum öffentlichen Vortrag von Prof. Richard J. Parker über modernste Triebwerkstechnologien
Donnerstag, 16. Juni 2011, 15 Uhr, Zentrales Hörsaalgebäude, Hörsaal A Im Rahmen der 20-Jahr-Feier der BTU Cottbus findet ein weiterer Höhepunkt statt: Mit einem Vortrag von Richard Parker, der die Bereiche Forschung und Technologie für alle Geschäftsbereiche von Rolls-Royce verantwortet, feiern Rolls-Royce und die BTU Cottbus ihre äußerst erfolgreiche langjährige Kooperation. Die BTU Cottbus war im Jahr 2005 die erste Universität in Deutschland, an der ein Rolls-Royce University Technology Centre (UTC) etabliert wurde. Seitdem gehört die BTU dem weltweiten Netzwerk von erstklassigen Forschungseinrichtungen an, die mit Rolls-Royce zusammenarbeiten.

Prof. Richard J. Parker, Director of Research & Technology, Rolls-Royce Group, spricht in seinem Festvortrag über «Green Aeroengines Technology to reduce the impact of aircraft on the environment». Dabei wird er auf modernste Triebwerkstechnologien eingehen, mit denen die Umweltauswirkungen der Luftfahrt weiter verringert werden können.
Die BTU ist stolz und empfindet es als eine große Ehre und Auszeichnung, dass am 11. April 2005 an der BTU eines der heute weltweit 28 Rolls-Royce UTC etabliert wurde, sagt BTU-Präsident Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli.

Der global agierende Rolls-Royce Konzern hat vor über 20 Jahren die strategische Entscheidung getroffen, in seiner Forschung und Technologieentwicklung mit ausgesuchten Professorengruppen exzellenter Universitäten zu kooperieren, zunächst in England, dann weltweit. Zum UTC-Netzwerk zählen beispielsweise auch die renommierten Universitäten Oxford und Cambridge. Mit mittlerweile vier UTCs an deutschen Universitäten hat Deutschland den höchsten Anteil außerhalb von Großbritannien.

Für diese UTCs mit thematisch abgestimmten Forschungsbereichen werden mittel- bis langfristige Vereinbarungen geschlossen, die weit über die sonst üblichen Kooperationsverträge hinausgehen und gegenseitige Verbindlichkeiten und Verantwortungen regeln.

Das BTU Cottbus UTC trägt den Namen: UTC for Multidisciplinary Process Integration. Zu ihm gehören die Professoren Arnold Kühhorn (Direktor), Dieter Bestle, Bernd Viehweger, Uwe Meinberg und Christian Hentschel. Durch das UTC fließen etwa eine Million Euro pro Jahr an Drittmitteln an die BTU. Heute forschen dort 20 Doktoranden an der weiteren Verbesserung einzelner Triebwerkskomponenten und automatisierten, multidisziplinären Auslegungsprozessen.

Zur Person:
Richard (Ric) Parker wurde im Januar 2001 zum Direktor für Forschung und Technologie der Rolls-Royce Gruppe ernannt, sein Büro hat er im englischen Derby. Er trägt die Verantwortung für die Leitung und Koordination der weltweiten Forschungs- und Technologieprogramme von Rolls-Royce. Ric Parker ist Mitglied der Royal Academy of Engineering, der Royal Aeronautical Society, des Institute of Physics und der Institution of Mechanical Engineers. Zudem ist er Chairman des Engineering and Technology Board von ADS (Aerospace Defence and Security Industries), Chairman der UK Aerospace Technology Steering Group, Mitglied der NDIC (NATIONAL DEFENCE INDUSTRIES COUNCIL), R&D Group und der European Transport Advisory Group.

Seit seinem Eintritt bei Rolls-Royce im Jahr 1978 hatte Ric Parker verschiedene Positionen inne. So war er Chief of Composites and Ceramics, Chief of Compressor Engineering, Managing Director Compressor Systems und Director of Engineering & Technology, Civil Aerospace. 1975 erlangte er am Imperial College in London den akademischen Grad eines BSc in Physik und erhielt 1992 von der Loughborough University seinen MBA mit Auszeichnung. Er ist Träger eines Ehrendoktortitels der Ingenieurwissenschaften (EngD) der Pusan National University in Korea und Dr. h.c. der Sheffield University. An der Loughborough University ist er Gastdozent für Luftfahrt- und Transporttechnologie und an der Birmingham University Honorarprofessor für Werkstofftechnik. Richard Parker hat mit seiner Ehefrau Jenette zwei gemeinsame Töchter.


Weitere Informationen:
Lehrstuhl Strukturmechanik und Fahrzeugschwingungen
Prof. Dr. Arnold Kühhorn
0355 69-4817, Arnold.Kuehhorn@tu-cottbus.de
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