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Studie zum Kulturnutzerverhalten: Kulturloge Berlin fördert kulturelle Teilhabe

27.05.2011 - (idw) Stiftung Universität Hildesheim

Nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie des Instituts für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim fördert die Kulturloge Berlin die kulturelle Teilhabe bislang kulturferner Menschen. Die Einrichtung ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen den kostenlosen Zugang zu Kulturveranstaltungen.
Der starke Wunsch nach mehr sozialer und kultureller Teilhabe ist eines der Hauptmotive der Kulturlogen-Gäste für die Nutzung des kulturellen Angebots, stellen Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz in ihrer Studie fest. Die Kulturloge Berlin leiste einen Beitrag dazu, Kunst- und Kulturangebote über eine kleine bildungsbürgerliche Elite hinaus auch neuen Bevölkerungsgruppen nahezubringen. Im Wintersemester 2010/11 führte das Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz eine Evaluation zum Kulturnutzerverhalten der Gäste der Kulturloge Berlin durch. Die Ergebnisse der Studie liegen jetzt vor.
Die Kulturloge Berlin ermöglicht seit April 2010 Menschen mit geringem Einkommen den kostenlosen Zugang zu Kulturveranstaltungen. Aktuell stellen 70 Berliner Kulturinstitutionen den 4500 registrierten Gästen der Kulturloge monatlich ca. 1200 Kulturplätze zur Verfügung. Die Anzahl der Gäste und der Kulturpartner steigt kontinuierlich an.
Angesichts des quantitativen Erfolgs der Kulturloge Berlin und des dadurch ausgelösten medialen Interesses gerade im Hinblick auf die kulturpolitische Debatte zu den Möglichkeiten kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe in unserer Gesellschaft entstand der Wunsch nach einer Evaluation durch die Universität Hildesheim", erzählt Mandel. Im Zentrum der Erhebung standen unter anderem die sozio-demografische Zusammensetzung der Kulturlogengäste, deren Motive für die Nutzung des Angebots der Kulturloge Berlin und die Frage nach Veränderungen des Kulturnutzerverhaltens der Gäste im Zuge dieser Nutzung, so Mandel. Das Angebot der Kulturloge Berlin macht aus Nicht-Besuchern Besucher von Kulturveranstaltungen, unterstreicht Mandel. Die Kulturloge sei auch ein Instrument, um bildungs- und kulturferne Milieus zu erreichen.

Ausschnitte aus den Evaluationsergebnissen zeigen:
Der starke Wunsch nach mehr sozialer und kultureller Teilhabe ist eines der Hauptmotive der Kulturlogen-Gäste für die Nutzung des kulturellen Angebots.
Die Kulturloge Berlin erreicht mit ihrer Vermittlungsarbeit bislang nicht kulturaffine Zielgruppen und motiviert Menschen, die sonst nicht für Kultur erreichbar waren erfolgreich zum Besuch von Kulturveranstaltungen.
Die Kulturloge Berlin leistet so einen Beitrag dazu, Kunst- und Kulturangebote über eine kleine bildungsbürgerliche Elite hinaus auch neuen Bevölkerungsgruppen nahezubringen.
Dies gelingt vor allem dadurch, dass ein Team aus aktuell 56 kulturbegeisterten Ehrenamtlichen den Gästen die freien Kulturplätze im persönlichen Telefongespräch vermittelt.

Die ausführlichen Ergebnisse wurden auf der Forschungsplattform des Instituts für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim http://www.kulturvermittlung-online.de und auf http://www.kulturloge-berlin.de veröffentlicht. Weitere Informationen: http://kulturvermittlung-online.de/pdf/renz_mandel_die_evaluation_der_kulturloge... - Direkter Link zu den Ergebnissen http://www.uni-hildesheim.de - Stiftung Universität Hildesheim Anhang

Pressemitteilung als pdf / Studie Kulturnutzerverhalten
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