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Einweihung des Beschichtungs- und Simulationszentrums

31.05.2011 - (idw) Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Am Dienstag, 31. Mai 2011, haben Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Industrie das neue Beschichtungs- und Simulationszentrum des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingeweiht. Der neu gewählte Minister für Finanzen und Wirtschaft, Dr. Nils Schmid, hat aus diesem Anlass symbolisch einen Schlüssel an Fraunhofer-Vorstand, Prof. Dr. Alfred Gossner, übergeben. »Die Werkstoffforschung hat ihren festen Platz in der Fraunhofer-Gesellschaft und das IWM spielt hierbei eine wichtige Rolle: Die Entwicklung des IWM ist beispielgebend für die Dynamik in der Werkstoffforschung«, sagte Prof. Dr. Alfred Gossner. Weitere Redner waren unter anderem Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon und der Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer. An der Feier nahmen mehr als 400 Gäste teil, darunter viele Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik.

Der Bau wurde notwendig, weil das Institut am Standort Freiburg in den letzten Jahren auf über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen ist. »Mit den neu geschaffenen Möglichkeiten für die Werkstoffsimulation und für die Beschichtungstechnologie im Erweiterungsbau können wir unsere Spitzenstellung auf diesen Gebieten ausbauen«, erklärte Prof. Dr. Peter Gumbsch, Institutsleiter des Fraunhofer IWM. In Anbetracht weiteren Wachstums, sei ein weiterer Bauabschnitt bereits in Planung, für den aus dem Landes- und Bundeshaushalt je 5 Millionen Euro bereitgestellt sind.

Mit den investierten 7 Millionen Euro bietet das neue Gebäude 1730 m² Nutzfläche für Labore und 60 Büroarbeitsplätze. In den neuen Räumen konzentriert das Fraunhofer IWM seine Kompetenzen in der Beschichtungstechnologie sowie der Prozess- und Werkstoffsimulation. Die Gesamtinvestition wurde jeweils zur Hälfte von der Baden-Württemberg Stiftung sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF getragen.

Das Fraunhofer IWM betreibt für Industrieunternehmen und öffentliche Institutionen Auftragsforschung, um die Sicherheit, Zuverlässigkeit, Lebensdauer und Funktionalität von technischen Bauteilen und Systemen zu verbessern und zu gewährleisten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untersuchen und simulieren dazu das Verhalten von Werkstoffen und Systemen unter Einsatz- und Fertigungsbedingungen. Sie erarbeiten Lösungen um die Eigenschaften von Werkstoffen und Systemen für auftretende Belastungen optimal einzustellen und entwickeln Fertigungsprozesse. Damit leistet das Institut wichtige Beiträge zu Energie-, Material- und Kosteneffizienz. Die Auftraggeber des Instituts kommen aus allen Bereichen, in denen Werkstoffe und Bauteile extremen Belastungen ausgesetzt sind: Maschinenbau, Energieerzeugung, Automobilbau, Optik, Medizintechnik oder Mikroelektronik. Weitere Informationen: http://www.iwm.fraunhofer.de
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