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Mit Kenntnissen aus drei Kulturen eine grenzüberschreitende Karriere starten

01.06.2011 - (idw) Universität des Saarlandes

Sie arbeiten als Projektmanager, Headhunter, Kulturattaché oder in den Kommunikationsabteilungen von Behörden und Kultureinrichtungen: Absolventen des trinationalen Master-Studiengangs Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation. Studieninteressierte können sich noch bis Freitag, 10. Juni, für das kommende Wintersemester bewerben. Es sind noch Plätze frei. Deutsche Firmen, die mit Luxemburgern und Franzosen Geschäfte machen, brauchen Mitarbeiter, die sich mit Sprache und Kultur der Geschäftspartner auskennen. Auch die EU oder Behörden und Kultureinrichtungen brauchen solche Experten. Mit dem Master Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation erwerben die Absolventen einen trinationalen Abschluss, der sowohl in Deutschland und Frankreich, als auch in Luxemburg anerkannt wird. Das erste Studienjahr verbringen die Studenten an der Universität in Metz, das zweite Jahr an der Universität des Saarlandes. In beiden Jahren finden zusätzlich Blockveranstaltungen an der Universität in Luxemburg statt. Weil der Studiengang zu den trinationalen Exzellenz-Studiengängen der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gehört, erhalten die Studenten während ihres Auslandsjahres ein DFH-Stipendium.

Die Studenten belegen europa-orientierte Studienmodule in verschiedenen Fächern wie etwa Romanistik, Kulturwissenschaft, Germanistik und Informationswissenschaft. Die Ausbildung ist sowohl theoretisch fundiert als auch praxisorientiert, erklärt Romanistik-Professor Hans-Jürgen Lüsebrink. Zum Studium gehört auch ein mindestens zweimonatiges Praktikum im jeweiligen Partnerland, beispielsweise in der Luxemburger Nationalbibliothek, beim Conseil Régional oder der EU. Außerdem bieten Berufspraktiker verschiedene Workshops für die Studenten an, um ihnen die verschiedenen Karrierewege aufzuzeigen. Nach unseren bisherigen Erfahrungen sind die Berufschancen aufgrund des interdisziplinären Ausbildungsprofils, der integrierten Praktika und der Möglichkeiten des luxemburgischen Arbeitsmarktes als gut einzustufen, sagt Professor Lüsebrink.

Jährlich werden zum Wintersemester etwa zehn deutsche und zehn französische Studenten aufgenommen. Voraussetzungen sind sehr gute Französisch- und Deutsch-Kenntnisse und ein deutscher, luxemburgischer oder französischer Bachelor- oder Licence-Abschluss, beispielsweise in den Studiengängen Romanistik, Germanistik oder Informations- und Kommunikationswissenschaften. Bewerber müssen den Bachelor-Abschluss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht zwingend nachweisen, ihn aber spätestens bei Aufnahme des Studiums vorlegen. Wünschenswert sind auch erste Berufserfahrungen, wie etwa Praktika auf dem Gebiet der deutsch-französischen Zusammenarbeit, so Professor Lüsebrink. Die Bewerber, deren Dossiers vollständig und rechtzeitig eingegangen sind, werden nach einer Vorauswahl zu einem Bewerbungsgespräch nach Saarbrücken eingeladen. Hier haben sie vor einer deutsch-französischen Auswahlkommission die Möglichkeit, ihre Qualifikationen und ihre Motivation noch einmal persönlich darzulegen, erklärt Hans-Jürgen Lüsebrink.

Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Jürgen Lüsebrink
Tel.: 0681/302-3502 oder 302 3354/4789 oder 302 4431
E-Mail: luesebrink@mx.uni-saarland.de
h.matthies@mx.uni-saarland.de (Hanna Matthies, Studentische Mitarbeiterin) Weitere Informationen: http://www.phil.uni-sb.de/fr/romanistik/IK/
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