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Grüner Strom für Entwicklungsländer

06.06.2011 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

DAAD bringt Energieexperten aus 39 Entwicklungsländern auf der Messe "Intersolar Europe" in München zusammen

Der Zugang zu Elektrizität ist ein wichtiger Faktor zur Bekämpfung der Armut doch mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung muss nach wie vor darauf verzichten. Dabei stehen den meisten Entwicklungsländern natürliche Ressourcen wie ausreichende Sonnenstrahlung zum Aufbau einer klimaschonenden Energieversorgung zur Verfügung. Oft fehlt es jedoch vor Ort an Fachkräften oder aktuellem Wissen über diese sich rasant weiterentwickelnde Technologie. Um das zu ändern, führt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) 75 ehemalige Studierende deutscher Hochschulen aus 39 Entwicklungsländern zum Thema "Erneuerbare Energien" zusammen. Vom 8. bis 10. Juni besuchen sie die weltweit größte Messe für Solartechnik, die "Intersolar Europe" in München, an der auch der DAAD mit einem Stand vertreten ist (Halle B3.157).

Die Energieexperten aus Asien, Afrika und Lateinamerika haben gerade an einer einwöchigen Sommerschule über Solarenergie an den Universitäten Freiburg, Gießen und Kassel teilgenommen. Der anschließende gemeinsame Messebesuch bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Fachwissen zu aktualisieren, sich mit hiesigen Experten und Wirtschaftsvertretern auszutauschen und Kontakte mit künftigen Kooperationspartnern zu knüpfen. Die "Intersolar Europe" mit über 2.200 Ausstellern erwartet in diesem Jahr etwa 75.000 Besucher aus über 150 Ländern. Der DAAD ist dort zum zweiten Mal mit einem Stand vertreten.

Die Veranstaltung zählt zu den so genannten Alumni-Sonderprojekten des DAAD, die Theorie und Praxis verbinden: Sie führen Unternehmer, Entscheider und Wissenschaftler aus Entwicklungsländern bei einer einwöchigen Sommerschule an deutschen Universitäten zusammen und kombinieren diese Fortbildung mit dem Besuch einer Fachmesse. Die Alumni-Sonderprojekte des DAAD wurden als offizielles Dekadeprojekt der UNESCO ausgezeichnet und werden durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Weitere Informationen gibt es unter http://www.daad.de/alumni-sonderprojekte im Internet.

Journalisten sind herzlich zu einem Gespräch am DAAD-Stand eingeladen.

Kontakt:
Christoph Klein, DAAD, Referat Hochschulkooperationsprojekte
Tel: 0228 / 882-541, E-Mail: c.klein@daad.de
Mobil (nur während der Messe): 0160 / 90 53 37 78
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