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Uni Leipzig berät sächsische Kommunen zu Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP)

07.06.2011 - (idw) Universität Leipzig

Als einziges Bundesland hat der Freistaat Sachsen ein "Öffentlich-Private-Partnerschaften-Kompetenzzentrum" (ÖPP-Zentrum) an einer Universität angesiedelt: Nach einer halbjährigen Vorbereitungsphase startet die dreijährige Pilotphase ab Juni 2011. Im Rahmen eines Symposiums des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft und Daseinsvorsorge (KÖWD) wird das ÖPP-Zentrum am kommenden Donnerstag offiziell vorgestellt. "Besonderes vor dem Hintergrund der angespannten Lage der kommunalen Haushalte und eingebettet in einen Prozess der Binnenmodernisierung der Kommunalverwaltungen steigt die Attraktivität von Öffentlich-Privaten-Partnerschaften auch für die kommunale Ebene", erklärt Dr. Oliver Rottmann, Geschäftsführer der neuen Beratungsinstanz in Sachsen. Und fügt hinzu: "Auch die Einführung der Doppik und die intensive Debatte um effizientere und effektivere öffentliche Dienstleistungen tragen zu diesen Entwicklungen bei".

Mit dem ÖPP-Zentrum transferieren Freistaat und Universität vorhandene wissenschaftliche Expertisen und Erfahrungswissen aus Theorie und Praxis der Öffentlich-Privaten-Partnerschaften in eine zentrale Stelle. Deren Aufgaben bestehen in der Information, der Beratung, Bewertung und Begleitung sowie im Erfahrungsmanagement in den verschiedenen Phasen eines ÖPP-Projektes vom Bau bis zur Verwertung. Das ÖPP-Kompetenzzentrum Sachsen informiert kontinuierlich über neue und existierende ÖPP-Projekte sowie deren Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus können sich alle interessierten sächsischen Kommunen jederzeit beim ÖPP-Kompetenzzentrum Sachsen unverbindlich informieren und bei Bedarf eine Frühphasenberatung in Anspruch nehmen.

"Leistungen des ÖPP-Kompetenzzentrum Sachsen, wie der Rückgriff auf vorhandene Informationen, Erfahrungen und Know-how sind für alle sächsischen Kommunen jederzeit im Rahmen einer unverbindlichen Vorabberatung kostenfrei möglich," erklärte Rottmann weiter. Für die Beratung zu und die Begleitung eines konkreten Projektes würde lediglich eine geringe Gebühr zur Deckung der Sachkosten erhoben.

Das ÖPP-Kompetenzzentrum ist an der Universität Leipzig, am Institut für Öffentliche Finanzen und Public Management, angesiedelt. Als Direktoren fungieren die Professoren Thomas Lenk und Manfred Röber, als Geschäftsführer Dr. Oliver Rottmann. Es sind derzeit 4 Teilzeitkräfte (2 VZÄ) darüber hinaus als Mitarbeiter beschäftigt.

Das Symposium am kommenden Donnerstag wird halbjährlich vom Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft und Daseinsvorsorge (KÖWD) der Uni Leipzig (10 Institute/Professuren) durchgeführt. Entscheidern aus Verwaltung, öffentlicher Wirtschaft, Verbänden und im der im öffentlichen Sektor tätigen Privatwirtschaft zu wechselnden Themen angeboten.
Im Rahmen des am 9.6.11 durchgeführten Symposiums wird der Direktor, Prof. Röber, ins Thema einführen, es werden 3 Fachvorträge aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gehalten werden und im Anschluss eine Diskussionsrunde unter Leitung des Prorektors der Universität und Direktors des Zentrums, Prof. Lenk, stattfinden.

Weitere Informationen:
Dr. Oliver Rottmann
Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft und Daseinsvorsorge (KÖWD)
Telefon: 0341-9733583
E-Mail: rottmann@wifa.uni-leipzig.de
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