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Leibniz-Gemeinschaft stärkt Kooperation mit Indien

10.06.2011 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Karl Ulrich Mayer, hat in Neu Delhi ein Abkommen mit der indischen Regierung unterzeichnet, das die Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz-Gemeinschaft mit indischen Kollegen fördern soll. Berlin/Neu Delhi, Juni 2011: Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Karl Ulrich Mayer, hat in Neu Delhi ein Abkommen mit der indischen Regierung unterzeichnet, das die Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz-Gemeinschaft mit indischen Kollegen fördern soll.

Künftig wird die Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam mit dem Department of Science and Technology der indischen Regierung jedes Jahr ein Symposium für junge Wissenschaftlerin-nen und Wissenschaftler veranstalten, das interdisziplinär angelegt sein wird und zum Ziel hat, die Grenzen der jeweiligen Themenfelder neu zu bestimmen. Die Symposien werden abwechselnd in Deutschland und Indien stattfinden.

Karl Ulrich Mayer erklärte anlässlich der Unterzeichnung des Memorandum of Understan-ding: Indien wird künftig ein sehr wichtiger Partner für die Leibniz-Gemeinschaft sein. Wir freuen uns sehr auf den internationalen wissenschaftlichen Diskurs mit den besten Köpfen dieses Landes.
Das Abkommen war eine von insgesamt acht bilateralen Vereinbarungen zur Zusammenar-beit in den Bereichen Bildung und Forschung, die anlässlich einer Reise von Bundeskanzle-rin Dr. Angela Merkel von Mitgliedern der Regierungsdelegation unterzeichnet wurden.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit selbständige 87 Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirt-
schafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strate-gisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterlie-gen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 7.800 Wissen-schaftler, davon wiederum 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr.
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