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Die Angewandte Chemie International Edition wird 50 - Vier Nobelpreisträger für Chemie gratulieren

17.06.2011 - (idw) Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Gemeinsame Pressemitteilung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Fachverlages Wiley-VCH

Im Internationalen Jahr der Chemie 2011 feiert die Angewandte Chemie International Edition, das Flaggschiff der GDCh-Zeitschriften und eine der wichtigsten Chemie-Publikationen weltweit, ihren 50. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums organisiert die GDCh im Juni zusammen mit der Japanischen Chemischen Gesellschaft (CSJ), der Chinesischen Chemischen Gesellschaft (CCS), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als Verbundpartner der Initiative Research in Germany und dem Verlag Wiley-VCH zwei Symposien in Tokio und in Peking. Mit diesen Veranstaltungen sollen Spitzenleistungen der Chemie gewürdigt und der wissenschaftliche Dialog zwischen der GDCh und ihren Partnerorganisationen in Japan und China gestärkt werden. Vier Nobelpreisträger für Chemie und weitere Chemiker von Weltrang werden als Redner auf den Symposien vertreten sein, die auch im Internet per Video zu verfolgen sind.

Die Symposien in Tokio am 20. Juni und Peking am 22. Juni zum Thema Katalyse und Synthese Moderne Werkstoffe und chemische Biologie sind ein Highlight im Internationalen Jahr der Chemie. Die Intensivierung des wissenschaftlichen Dialogs wird dabei durch die Initiative Research in Germany Land of Ideas unterstützt, in der sich die bedeutenden deutschen Wissenschaftsförderorganisationen engagieren. In Tokio findet das Symposium zudem aus Anlass des 150. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Japan statt und wird vom neu etablierten Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo mit organisiert. Wer nicht selbst teilnehmen kann, ist eingeladen, die Symposien leicht zeitversetzt und kostenlos im Internet auf ChemistryViews.org zu verfolgen.

Das eindrucksvolle wissenschaftliche Programm der Symposien umfasst die ganze Bandbreite der modernen Chemie, von der Synthese und Katalyse über Bio- und Nanotechnologie bis hin zur gesundheits- und energierelevanten chemischen Forschung - Themen, wie sie auch von der Zeitschrift Angewandte Chemie aufgegriffen werden. Deren deutschsprachige Ausgabe erschien erstmals 1888, und 90 Jahre währt die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wiley-VCH mit der GDCh.

Zu den Referenten der Symposien gehören die Nobelpreisträger für Chemie Ryoji Noyori, Akira Suzuki, K. Barry Sharpless und Hartmut Michel vom Frankfurter Max-Planck-Institut für Biophysik. Auch der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, ein international führender Forscher auf dem Gebiet der physikalisch-organischen Chemie, gehört zum hochkarätigen Kreis der Redner, ebenso wie die GDCh-Vorstandsmitglieder François Diederich (ETH Zürich) und Alois Fürstner (MPI für Kohlenforschung).

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker gehört mit rund 30.000 Mitgliedern aus Hochschule, Industrie, Behörden und freier Tätigkeit zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie fördert die Chemie in Lehre, Forschung und Anwendung und engagiert sich für Verständnis und Wissen von Chemie und chemischen Zusammenhängen in der Öffentlichkeit. Die GDCh ist Herausgeberin zahlreicher Fachzeitschriften, darunter die Angewandte Chemie, die als deutschsprachige Fachzeitschrift bereits 1888 gegründet wurde und nach wie vor neben der englischsprachigen International Edition vom Verlag Wiley-VCH publiziert wird.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Sie dient der Wissenschaft in all ihren Zweigen, durch die Förderung von Forschungsprojekten an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen. Seit 2011 beteiligt sich die DFG gemeinsam mit der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Fraunhofer-Gesellschaft an einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt zum Internationalen Forschungsmarketing im Rahmen der Initiative Research in Germany.


Wiley-VCH wurde 1921 durch drei chemischen Gesellschaften als Verlag Chemie gegründet und ist seit1996 in die Verlagsgruppe John Wiley & Sons eingebunden. Er ist seit seiner Gründung der Verlag der GDCh oder ihrer Vorgängerorganisationen, seit 1982 Partner der DFG und wirkt heute allein in der Chemie weltweit mit rund 40 wissenschaftlichen Gesellschaften zusammen, darunter auch die CSJ und CCS. Nähere Informationen finden Sie unter www.wiley-vch.de und www.wiley.com. Weitere Informationen: http://www.gdch.de
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