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Vier neue Forschungszentren für die Universität Bern

23.06.2011 - (idw) Universität Bern

Sie gehen auf gesellschaftliche Bedürfnisse ein und sollen höchste Qualität bieten: Die vier neuen Forschungszentren an der Universität Bern. Mit ihren Schwerpunkten von Regionalwissenschaften bis zur Weltraumforschung schärfen sie das Profil der Universität. Zu den bisher acht Zentren der Universität Bern kommen vier neue hinzu: Im Bereich Weltraumforschung entsteht das «Center for Space and Habitability» (CSH), im Bereich Regionalentwicklung das «Center for Regional Economic Development» (CRED), im Bereich Lernen und Gedächtnis das «Center for Cognition, Learning and Memory» (CCLM) und im Bereich Fundamentalphysik das «Albert Einstein Center for fundamental Physics» (AEC). Heute wurden die Zentren an einer Medienkonferenz von Rektor Urs Würgler und Beteiligten vorgestellt.

Die Wahl der Schwerpunkte entspricht der Strategie 2012: Sie sollen erstens in ausgewählten Forschungsbereichen Weltspitze verkörpern, zweitens die Verankerung der Universität Bern im politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld verstärken und drittens mit spezifischen Master- und PhD-Studiengängen in den betroffenen Gebieten eine schweizweit führende Rolle im Bereich der Ausbildung und Nachwuchsförderung anstreben.

Forschung und Dienstleistung

Auch im Hinblick auf die Förderung der Hauptstadtregion Bern entsteht das «Center for Regional Economic Development» (CRED). Das «Albert Einstein Center» (AEC) soll die lange Berner Tradition der exzellenten Forschung auf dem Gebiet der Fundamentalphysik fortführen und weiter ausbauen. Im «Center for Space and Habitability» (CSH) werden verschiedene international anerkannte Berner Forschergruppen zusammengeführt, um die Stellung der Universität Bern als international führende Forschungsinstitution auf dem Gebiet der Entstehung von Planeten und der Suche nach ausserirdischem Leben zu stärken. Das «Center for Cognition, Learning and Memory» (CCLM) zielt darauf ab, ein grundlegendes Verständnis von Lernen und Gedächtnis zu erarbeiten, das mittels Dienstleistungen wie beispielsweise Coaching in die Praxis umgesetzt werden soll.

«Die Ausrichtung unserer Zentren geht auf verschiedene Bedürfnisse der Gesellschaft ein», sagte Rektor Urs Würgler an der Medienkonferenz. Regionale Interessen (Regionalwissenschaften, Verwaltungswissenschaften) und Anliegen der Wirtschaft (beispielsweise Medizinaltechnologie, internationales Handelsrecht) werden ebenso berücksichtigt wie international kompetitive Grundlagenforschung (Klima, Teilchenphysik, Raumphysik, Geisteswissenschaften). Einige dieser neu 12 Zentren sind bewusst stark interdisziplinär ausgerichtet. «Diesen Vorteil kann nur eine Volluniversität bieten», betonte Urs Würgler. Ein wichtiges Merkmal der Zentren besteht zudem darin, dass sie ihren Leistungsauftrag sowie Zusatzmittel von der Universitätsleitung erhalten.

Diese durch die Zentren verkörperten Profilierungsschwerpunkte entstehen alle «bottom up» über eine längere Zeitspanne durch die hervorragende Arbeit verschiedener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Einige sind direkt aus erfolgreich operierenden Nationalen Forschungsschwerpunkten (NFS) mit Bern als Leading House entstanden. Die Rolle der Universitätsleitung besteht laut Urs Würgler in erster Linie darin, die richtigen strategischen Eckwerte zu setzen, sinnvolle Anreize zu schaffen, eine kluge Auswahl zu treffen und die Finanzierung sicherzustellen.

Die 12 Zentren der Universität Bern
Oeschger Center for Climate Change Research (gegründet 2007); ARTORG Center for Biomedical Engineering Research (gegründet 2008); Kompetenzzentrum für Public Management KPM (gegründet 2008); World Trade Institute WTI (gegründet 2008); drei Forschungszentren der Philosophisch-historischen Fakultät (gegründet 2008): Center for Global Studies CGS, Center for Cultural Studies CCS, Center for the Study of Language and Society CSLS; Center for Development and Environment CDE (gegründet 2009); Albert Einstein Center AEC; Center for Space and Habitability CSH, Center for Regional Economic Development CRED, Center for Cognition, Learning and Memory CCLM (alle 2011). Weitere Informationen: http://www.kommunikation.unibe.ch/content/medien/medienmitteilungen/news/2011/ze...

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