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Offene Kompetenzregion Westpfalz soll Aufstieg durch Bildung fördern

29.06.2011 - (idw) Fachhochschule Kaiserslautern

FH und TU Kaiserslautern erfolgreich bei BMBF-Ausschreibung FH und TU Kaiserslautern waren erneut bei einer Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich. Offene Kompetenzregion Westpfalz heißt der gemeinsame Antrag, mit dem es beiden Hochschulen unter Federführung der FH gelungen ist, als einzige unter den rheinland-pfälzischen Hochschulen in die Endrunde der BMBF-Ausschreibung Aufstieg durch Bildung zu gelangen.

Ziel des Projektes Offene Kompetenzregion Westpfalz ist die Öffnung der am Projekt beteiligten Hochschulen FH Kaiserslautern und TU Kaiserslautern für spezifische Gruppen wie Berufstätige und Personen, die beispielsweise nach einer Familienphase wieder ins Berufsleben zurückkehren möchten. Um diesen Zielgruppen mit ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden zu können, wollen die beiden Hochschulen geeignete Strategien entwickeln und haben ein Paket aus drei Handlungsstrategien geschnürt, die ganz neue Ansätze im (Weiter-)Bildungsbereich im Fokus haben: Angestrebt wird ein Lernkulturwandel, der den Übergang vom Lehren zum Lernen anstoßen soll. Die zweite Handlungsstrategie zielt auf eine kompetenzorientierte Lehre ab, die den Wandel von Lehrinhalten zu Kompetenzen einleiten soll. Und die dritte Handlungsstrategie steuert auf eine Vernetzung der an Bildung beteiligten Einrichtungen hin, um von einzelnen Institutionen zum Bildungsnetzwerk zu gelangen.

Zu den geplanten Aktivitäten für die Ausgestaltung von berufs- und familienbegleitenden Studiengängen sowohl im grundständigen als auch im Weiterbildungsbereich gehört die Entwicklung innovativer didaktischer Konzepte, die es ermöglichen, berufliche Kontexte fürs Studium fruchtbar zu machen. Auch ein Konzept für eine ausgewogene Mischung aus der Vermittlung von Wissen und Kompetenzen soll erarbeitet werden. Selbstlern-Kompetenzen zu vermitteln und den Studierenden Möglichkeiten der Lernziel-Kontrolle an die Hand zu geben, ist gerade in berufs- und familienbegleitenden Studiengängen wichtig. Hierfür sollen geeignete Werkzeuge entwickelt werden, bei denen auch Instrumente, wie das e-Learning zum Zuge kommen. Kompetente Partner für die Umsetzung sind Einrichtungen, wie der hochschulübergreifende Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP), der an Projekten mit dem Einsatz von Web 2.0-Technologien in der Lehre arbeitet

Mit im Boot, wenn es um die Kompetenzen für die Entwicklung von Evaluierungsinstrumenten geht, ist das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) der Universität Mainz sowie im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH).

Im Ergebnis soll auf die erarbeiteten Inhalte und Strukturen, wie Assessmentinhalte, Schulungs- bzw. Studienunterlagen oder Handreichungen für kompetenzbasierte Module bei der Einführung und Durchführung neuer Studienangebote zurückgegriffen werden, so dass der Aufwand an benötigten Ressourcen deutlich geringer wird.

Das Antragsvolumen umfasst ca. 4 Mio Euro bei einer Laufzeit von 3,5 Jahren und der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere 1,5 Jahre.
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