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Hochschule Niederrhein akquiriert 4,6 Millionen Euro Forschungsdrittmittel

04.07.2011 - (idw) Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

Die Hochschule Niederrhein hat im Jahr 2010 so viele Forschungsdrittmittel akquiriert wie nie zuvor. Insgesamt bekam die Hochschule 4,6 Millionen Euro von Drittmittelgebern für Forschungsaktivitäten zur Verfügung gestellt. Davon kommen rund 85 Prozent aus Bundes-, Landes- oder EU-Mitteln. Bei dieser so genannten Antragsforschung hat sich die Hochschule um ausgeschriebene Forschungsvorhaben beworben und den Zuschlag erhalten. Die restlichen 15 Prozent stammen von Unternehmen, Kommunen oder Institutionen, für die die Hochschule Niederrhein Auftragsforschung macht.

Dieser Erfolg zeigt, dass wir mit unseren Forschungsschwerpunkten und unserer breit gestreuten Kompetenz eine große Akzeptanz bei den Forschungsmittelgebern haben, sagt Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer. Die Hochschule Niederrhein ist inhaltlich beim Thema Forschung breit aufgestellt: Zu den Forschungsschwerpunkten gehören Funktionale Oberflächen, Gesundheit, Ernährung, Hygiene, IT/Logistik, Innovative Produkt- und Prozessgestaltung Sozioökonomische Forschung sowie Energieeffizienz.

Mit den 4,6 Millionen Euro werden Forschungsvorhaben finanziert, die sich durchschnittlich über ein bis drei Jahre ziehen. Einen maßgeblichen Anteil daran hatte mit einem Fördervolumen von rund 1,2 Millionen Euro das Projekt Innovativ! - Gemeinsam Führen mit Frauen des Forschungsinstitutes SO.CON. In diesem Jahr hat SO.CON vom Bundesministerium für Bildung und Forschung den Zuwendungsbescheid für das Projekt Frauen, Karrieren, Entwickeln, Potentiale für Frauen in Führung im Gesundheits- und Sozialwesen erhalten. Das bedeutet, dass in den nächsten drei Jahren weitere 246.000 Euro für Forschungsaktivitäten und wissenschaftliche Mitarbeiter an das SO.CON-Institut der Hochschule Niederrhein fließen.

Andere vom Bundesministerium geförderte Projekte in dieser Größenordnung sind Regionale Transfereffekte verschiedener Hochschultypen Analyse und Strategie für eine verbesserte Potentialausschöpfung vom Forschungsinstitut NIERS oder Bewegung in der frühen Kindheit von Prof. Dr. Astrid Krus. Aus EU-Mitteln wird dagegen das Projekt Entwicklung eines innovativen Laser-Sensors von Prof. Dr. Ferdinand Hermanns finanziert.

Dass eine Fachhochschule bei diesen hochkarätigen Forschungsvorhaben zum Zuge kommt, ist nicht selbstverständlich, sagt Prange. Solche Ausschreibungen gewinne man nur mit der nötigen Forschungskompetenz, die die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter über die Jahre aufgebaut hätten.

Pressekontakt: Dr. Christian Sonntag, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Niederrhein: Tel.: 02151 822 3610; Email: christian.sonntag@hs-niederrhein.de
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