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Lernen in der Region für die Region

11.07.2011 - (idw) Universität Vechta

Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta feierlich eröffnet Am 7. Juli 2011 wurde das Kompetenzzentrum Regionales Lernen an der Universität Vechta feierlich eröffnet. Rund 100 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung verfolgten ein abwechslungsreiches Programm mit vielen praxisnahen und theoretischen Beiträgen zum Regionalen Lernen. Den hohen didaktischen Wert des Lernens in der Region sowie dessen Mehrwert für die Regionalentwicklung hob Gastreferentin Frau Prof. Dr. Monika Reuschenbach von der Pädagogischen Hochschule Zürich in ihrem Vortrag hervor. Sie führte aus, dass das Regionale Lernen bei den Teilnehmenden das Erkennen relevanter aktueller Probleme vor Ort sowie die Bereitschaft und Fähigkeit, sich an der Lösung von Problemen zu beteiligen, fördere. Auf diese Weise trage das Bildungskonzept wirkungsvoll zur gemeinschaftlich gestalteten Zukunft einer Region bei.

Von guten Erfahrungen aus den bisherigen gemeinsamen Projekten mit der Universität Vechta zum Regionalen Lernen im Landkreis Vechta berichteten Clemens gr. Macke aus politischer Perspektive, Stefan Warnking aus Sicht des Mittelstands und Werner Völker als Koordinator der Haupt- und Realschulen im Landkreis Vechta. Eine höhere Verbindung mit der Region und die Steigerung der Gestaltungskompetenz der Lernenden sehen sie als Erfolge, die sich mit diesem Bildungskonzept erreichen lassen.

Das neue Zentrum wird laut Frau Prof. Dr. Martina Flath, Leiterin des Kompetenzzentrums, einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse und Konzepte zu beschleunigen. Dabei ergäben sich sowohl für die Region Oldenburger Münsterland insbesondere durch die Fülle von Modellprojekten und Kooperationen vor Ort, als auch auf nationaler und internationaler Ebene allgemein in der Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Bildung viele innovative Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen für die Regionalentwicklung. Dazu trage vor allem das Alleinstellungsmerkmal des Kompetenzzentrums die enge Verzahnung zwischen praktischer und wissenschaftlicher Arbeit bei.

Aussteller aus der Region und Kooperationspartner des Kompetenzzentrums präsentieren im Rahmen eines Marktplatzes Beispiele des Regionalen Lernens. Getreide mahlen und flocken, Beerenobst testen oder Futterkomponenten für Milchkühe ertasten handlungsorientiert und praxisnah demonstrierten sie über Mitmachangebote und Spiele Auszüge ihrer Arbeit.

Bereits seit dem 1. April läuft die Arbeit am neuen Kompetenzzentrum, das dem Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Universität angegliedert ist. Das Team am Kompetenzzentrum bilden Frau Prof. Dr. Martina Flath, Dr. Gabriele Diersen (Geschäftsführung) und Dr. Johanna Schockemöhle.
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