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Der erste Erasmus-Praktikant der Hochschule Rhein-Waal

14.07.2011 - (idw) Hochschule Rhein-Waal

Abulkadir Korkmaz aus der Türkei studiert seit dem 1. Juli in Emmerich. Der 21-Jährige ist der erste Erasmus-Praktikant der Hochschule Rhein-Waal überhaupt. Wir freuen uns sehr, den ersten Studierenden im Rahmen des EU-Bildungsprogramm begrüßen zu können, sagt auch Dr.-Ing. Gerrit Gehnen, Professor für angewandte Elektronik an der Fakultät Technologie und Bionik der Hochschule Rhein-Waal, und ergänzt: Die Hochschule Rhein-Waal hat sich schließlich von Anfang an die Internationalität auf die Fahnen geschrieben.

Zum Hintergrund: Die Europäische Union (EU) fördert neben einem Studienaufenthalt auch Auslandpraktika mit einer Aufenthaltsdauer von drei bis zwölf Monaten in Europa durch das Erasmus-Programm. Alle Mitgliedsstaaten der EU, die Türkei sowie Island, Liechtenstein und Norwegen beteiligen sich daran. Ab 1. Juni 2011 können auch Aufenthalte in der Schweiz und in Kroatien gefördert werden.

Abulkadir Korkmaz stammt aus Bursa - einer 1,9 Millionen Einwohner großen Stadt im Westen der Türkei. An der Universität in Balkesir studiert er Elektrotechnik, das 6. Semester hat er dort gerade beendet.

Bis zum 30. September möchte er nun an der Hochschule Rhein-Waal auf dem Interimscampus in Emmerich studieren. Hier widmet er sich derzeit einer Fragestellung im Bereich der Sensordatenverarbeitung. Es geht vor allem um die Positionsbestimmung von mobilen Geräten, erklärt Professor Dr.-Ing. Gerrit Gehnen. Abulkadir Korkmaz arbeitet dabei in einem Team zusammen mit zwei Studierenden, die im Rahmen einer Semesterarbeit weitere Aspekte des Themas bearbeiten. Eine entsprechende Bescheinigung der Hochschule Rhein-Waal wird ihm im Anschluss des Praktikums ausgestellt.

Der Kontakt zur Hochschule Rhein-Waal ist übrigens durch Abulkadir Korkmaz Schwester zustande gekommen. Sie lebt mit ihrem Mann in Emmerich. Dadurch bin ich auch auf die Hochschule hier aufmerksam geworden, berichtet der Erasmus-Praktikant, der zudem seine Englischkenntnisse in den drei Praktikumsmonaten aufbessern möchte. Und dafür ist die Hochschule Rhein-Waal genau richtig. Schließlich werden an der Fakultät Technologie und Bionik alle Studiengänge in englischer Sprache angeboten. Englisch ist sozusagen unsere Arbeitssprache, sagt auch Professor Dr.-Ing. Gerrit Gehnen.
Abulkadir Korkmaz fühlt sich indes sehr wohl an der Hochschule Rhein-Waal. Es ist großartig hier, sagt er. Weitere Informationen: http://www.hochschule-rhein-waal.de
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