International Conference on Earth System Modelling09.09.2003 - (idw) Max-Planck-Institut für Meteorologie
Einladung zur Pressekonferenz Datum: 16. September 2003, 11 Uhr Ort: Hörsaal 6, Geomatikum, Bundesstr. 55, 20146 Hamburg (Eimsbüttel)
Podium: Prof. Dr. Guy P. Brasseur, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg Prof. Dr. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg Prof. Dr. Ulrich Cubasch, Meteorologisches Institut der FU Berlin Prof. Dr. Mojib Latif, Institut für Meereskunde, Universität Kiel sowie einige internationale Teilnehmer an der Konferenz Kontakt: Dr. Annette Kirk, Konferenzkoordinatorin und Öffentlichkeitsarbeit am Max-Planck-Institut für Meteorologie e-mail: annette.kirk@dkrz.de, Tel: 040-41173-374 Ändert sich das Klima der Erde durch menschliche Aktivitäten oder beobachten wir natürliche Schwankungen? Was waren die Ursachen für die außergewöhnlichen Ereignisse wie die Hitzewelle über Westeuropa im Sommer 2003 oder die Überschwemmungen in Nordeuropa im Sommer 2002? Müssen wir uns in der Zukunft auf häufiger auftretende Extremereignisse einstellen? Können wir den Klimawandel vermeiden oder müssen wir uns anpassen? Wie lassen sich Klimaschwankungen der Vergangenheit (Eiszeiten, Warmzeiten) erklären und welche Informationen liefern sie uns für das zukünftige Klima? Dies sind Fragen, die für die Gesellschaft wichtig sind und die von der großen internationalen Gruppe von Wissenschaftlern während der International Conference on Earth System Modelling diskutiert werden.Das Erdsystem ist komplex, nichtlinear und manchmal unvorhersagbar. Die Entwicklung von Erdsystemmodellen, die die Evolution des Klimas auf globaler und regionaler Skala simulieren, zusammen mit den Änderungen im Wasserkreislauf, in der Biosphäre und in der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre, ist die Hauptherausforderung an die wissenschaftliche Gemeinschaft. Diese Modelle werden auf den fortschrittlichsten Supercomputern gerechnet, wie z.B. auf einem der schnellsten und größten Rechner am Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg. Mehr als 300 Wissenschaftler aus über 30 Nationen werden in Hamburg die neuesten Entwicklungen in der Erdsystem- und Klimamodellierung diskutieren. Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen Strategien für die weitere Forschung, die nötig ist, um das zukünftige Klima besser vorherzusagen.
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