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Freiwillige Auslandshelfer engagieren sich nach ihrer Rückkehr weiter für die Weltgemeinschaft

09.08.2011 - (idw) Universität Witten/Herdecke

150 Rückkehrerinnen und Rückkehrer stellen sich in Witten die Frage undjetzt?! Nicht erst die Finanzkrise hat schmerzlich gezeigt, dass unsere Welt heute unumkehr- und unabdingbar vernetzt ist. Problemlos können wir Spielzeug aus China und Kaffee aus Bolivien im Geschäft um die Ecke kaufen, ohne dabei zu merken, welch lange Reise unser Produkt hinter sich hat. Viele junge Menschen haben sich entschlossen, diese Reise auch einmal selbst zu erleben. In einem Freiwilligendienst haben sie andere Kulturen und Gesellschaften kennen gelernt. Als Rückkehrerinnen und Rückkehrer wollen sie nun auch weiterhin einen Beitrag für die Weltgemeinschaft leisten, Grenzen überwinden und Neues entdecken. Dazu treffen sie sich seit Montag für eine knappe Woche zur undjetzt?!-Konferenz an der Universität Witten/Herdecke.

Dort kommen vom 8. bis zum 14. August gut 150 ehemalige Freiwillige zusammen, um auf Basis ihrer interkulturellen Erfahrungen nach innovativen Lösungen zu suchen. Mit im Gepäck haben die Teilnehmenden neue Sichtweisen aus aller Welt und den Willen, sich auch in Deutschland mit Entwicklungszusammenarbeit und gesellschaftlichem Engagement auseinanderzusetzen. Zwei Tage gefüllt mit Workshops bieten die Möglichkeit, sich intensiv weiterzubilden, bevor dann am Donnerstag angepackt wird. Gemeinsam wird die Streuobstwiese direkt an der Universität mit heimischen alten Obstbaumsorten bepflanzt. Beim anschließenden Markt der Möglichkeiten haben nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch alle anderen Interessierten die Möglichkeit, sich über bereits bestehendes Engagement zu informieren und sich inspirieren zu lassen.

Die Fülle an Impulsen, Begegnungen und Austausch bilden den Nährboden für den zweitägigen OpenSpace den Höhepunkt der undjetzt?!-Konferenz. Dabei handelt es sich um eine Projektwerkstatt, die den Teilnehmenden Raum gibt, ihre Visionen zu teilen und gemeinsam Projekte zu initiieren.

Dominik Pauli wurde erst durch seinen internationalen Freiwilligendienst klar, dass es sich weiter engagieren möchte. Im Ausland habe ich gemerkt, dass es kurz vor knapp ist, sagt er. Wenn wir nicht bald etwas Entscheidendes verändern, haben wir ein riesiges Problem. Deshalb ist er in Witten, wo er mit Gleichgesinnten den Grundstein für Veränderungen legen möchte. Dominik Pauli: Hier wird Zukunft gemacht!

Weitere Informationen zur undjetzt?!-Konferenz finden Sie unter: www.undjetzt-konferenz.de.

Ansprechpartner: Tobias Berger (0151 / 56064351, tobias.berger@undjetzt-konferenz.de) und Marta Stuckenschmidt (0176 / 62733913, marta.stuckenschmidt@undjetzt-konferenz.de).

Weitere Fotos der undjetzt?!-Konferenz 2011 finden Sie unter: https://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/freiwillige-aus...

Veranstaltungshinweise zur undjetzt?!-Konferenz:

Montag, 8.8.2011
15:30 Uhr: Eröffnung der undjetzt?!-Konferenz mit der Wittener Bürgermeisterin Sonja Leidemann.
20.00 Uhr: Vortrag: Alexander Hissting: Grenzziehung zwischen Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Greenwashing in der Industrie.

Dienstag, 9.8.2011
20:00 Uhr: Vortrag: Andreas Fisch: Ohne Papier, ohne Schutz und voller Angst! Migration von Sans Papiers ins Gelobte Land, Erfahrungen in Deutschland und in Europa

Mittwoch, 10.8.2011
20:00 Uhr: Vortrag: Theo Rauch: Fünf Jahrzehnte Armutsbekämpfung durch EZ und (k)ein bisschen weiter? Was können wir aus den Erfahrungen für eine Reform in der Entwicklungspolitik lernen?

Donnerstag, 11.8.2011
10:00 Uhr: Baumpflanzaktion
13:30 -17 Uhr: Markt der Möglichkeiten
20:00 Uhr: Vortrag Uwe Schneidewind: Postwachstum ökologische Fantasterei oder strategische Entwicklungsperspektive von Unternehmen und Branchen?

Freitag, 12.8.2011
20:00 Uhr: Vortag Alexander Lohner: Entwicklungszusammenarbeit und Kirche

Alle genannten Veranstaltungen sind öffentlich und finden auf dem Campus der Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Straße 50, Witten statt. Der Eintritt ist frei, es wird aber um Spenden gebeten.

Über die UW/H:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.undjetzt-konferenz.de https://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/freiwillige-aus...

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