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CyberKnife: Fast 100 Patienten mit dem Roboter-Messer behandelt

22.08.2011 - (idw) Universität Rostock

Wissenschaftlicher Beirat lädt zum Eröffnungskolloquium Im CyberKnife-Zentrum Norddeutschland sind seit der Eröffnung der Einrichtung im Frühjahr 2011 fast 100 Patientinnen und Patienten behandelt worden. Aufgrund der großen Nachfrage veranstaltet das Zentrum am 24. August 2011 ein Eröffnungskolloquium als Einführungsveranstaltung für niedergelassene Ärzte.

In dem Kolloquium geht es darum, den niedergelassenen Ärzten der Umgebung Arbeitsweise und Vorzüge des CyberKnife Zentrums vorzustellen, erläutert Professor Dr. Guido Hildebrandt, medizinischer Leiter des Zentrums und Direktor der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Rostock AöR. Im Interesse der Patientinnen und Patienten sollen die Möglichkeiten der modernen Robotertechnik, die die Einrichtung in Güstrow bietet, bekannter gemacht werden. Das Zentrum wird sehr gut angenommen, sagt Geschäftsführerin Viola Völzer. Positiv zu vermerken seien die vergleichsweise geringen Nebenwirkungen der Behandlungen.
Insbesondere haben wir Patienten mit Lungen- und Lebertumoren behandelt, die vielversprechend auf die Behandlung angesprochen haben, so Völzer. Unterdessen etabliere sich das Zentrum auch als Forschungseinrichtung. Derzeit werde die Teilnahme an mehreren internationalen Studien etwa zur Behandlung von Leberkrebs und zum Vergleich von CyberKnife-Bestrahlung und herkömmlicher Operation vorbereitet. Technische Weiterentwicklungen werden bereits in Kooperation mit dem Institut für Robotik der Universität zu Lübeck durchgeführt.

Während des Kolloquiums werden Vertreter des wissenschaftlichen Beirats die Arbeitsweise der Einrichtung erläutern. Dazu gehören neben Professor Hildebrandt u. a. auch Professor Dr. Jürgen Piek, Leiter der Abteilung für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Rostock, Professor Dr. Jürgen Dunst und Professor Dr. Volker Tronnier vom Universitätsklinikum Lübeck sowie Professor Dr.-Ing. Achim Schweikard von der Universität Lübeck. Erläutert werden der Ablauf der Behandlung im CyberKnife Zentrum, erste Ergebnisse, die Möglichkeiten neurochirurgischer Therapien sowie die technische Entwicklung des CyberKnife aus erster Hand. Außerdem steht eine praktische Demonstration auf dem Programm. Bislang haben sich 60 Mediziner angemeldet.

Das Zentrum arbeitet mit den Mitteln der Radiochirurgie. Behandelt werden Tumore im Gehirn, in der Wirbelsäule und im Rückenmark. Darüber hinaus können aber auch Tumore anderer Körperregionen wie der Leber oder der Lunge, in Einzelfällen der Niere, der Bauchspeicheldrüse oder der Prostata behandelt werden. Herzstück der CyberKnife-Technologie ist ein Roboterarm, der es ermöglicht, dass ein Linearbeschleuniger frei im Raum ausgerichtet und dadurch die optimale Position für die Bestrahlung gefunden werden kann. Das CyberKnife ermöglicht zudem eine genaue Tumorlokalisation und ist in der Lage, die atemabhängigen Bewegungen von Tumoren auszugleichen. Die Behandlung ist deutlich kürzer und effektiver als bisherige Strahlenbehandlungen.
Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf.

24. August 2011, 16.00 Uhr Eröffnungskolloquium, KMG Klinikum Güstrow

Kontakt

CyberKnife Zentrum Norddeutschland, Friedrich-Trendelenburg-Allee 2,
18273 Güstrow,

Telefon 03843 345990, Telefax 03843 3459962, Internet www.cyberknife-norddeutschland.de


Professor Dr. Guido Hildebrandt, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, Universitätsklinikum Rostock AöR, Südring 75, 18059 Rostock, Tel. 0381 494-9001, Internet www.strahlentherapie.med.uni-rostock.de

Professor Dr. Peter Schuff-Werner, Ärztlicher Direktor, Universitätsklinikum Rostock AöR, Schillingallee 35, 18057 Rostock, Tel. 0381 494-5011 jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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