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Helmholtz fördert deutsch-chinesische Zusammenarbeit

24.08.2011 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Vertreter der Chinese Academy of Sciences und der Helmholtz-Gemeinschaft haben in Peking ein Abkommen unterzeichnet, das eine gemeinsame Förderung von herausragenden Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern vorsieht. Ab 2012 sollen vorerst fünf deutsch-chinesische Forschergruppen für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden. Die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft profitieren von der Einbindung der ausgewählten chinesischen Wissenschaftler in zweifacher Weise: Zum einen gewinnen sie hervorragende Forscher für wissenschaftliche Kooperationen, zum anderen erhalten sie drei Jahre lang jedes Jahr bis zu 120.000 Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft für die gemeinsame Forschung. Bis zu 35.000 Euro pro Gruppe jährlich beträgt die Förderung durch die Chinese Academy of Sciences (CAS).

Prof. Dr. Bai Chunli, Präsident der Chinese Academy of Sciences, und Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, unterzeichneten den Vertrag gestern im Büro der Helmholtz-Gemeinschaft in Peking. Wissenschaft lebt vom Austausch und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Mit diesem Angebot bieten wir Entwicklungsmöglichkeiten für herausragende chinesische Forscher, ohne sie dauerhaft aus ihrem Land abzuwerben, sagte Mlynek. Ein analoges Programm läuft bereits seit 2006 mit Russland.

Bewerben können sich ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder, die ein strategisch relevantes Thema bearbeiten. Besonderen Wert legen die beiden Partner hierbei auf die Einbindung talentierter Nachwuchskräfte. Die erste Ausschreibung ist für März 2012 geplant.
Mittelfristig trägt die Helmholtz-Gemeinschaft so dazu bei, die Abwanderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus China einzudämmen und die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China zu stärken. Das Pekinger Büro der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Bewerbung und bei anderen Kooperationsvorhaben.
ARö

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 31.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 17 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

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