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Internationale Konferenz ehrt beste Vorträge

14.09.2011 - (idw) Fachhochschule Südwestfalen

Mit einer Preisverleihung endete das erstmals in Deutschland ausgerichtete internationale UPEC-Symposium für Elektrische Energietechnik. Soest. Bei der Internal Universities Power Engineering Conference (UPEC) auf dem Soester Hochschulcampus stellten vor allem junge Ingenieure ihre neuesten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vor. Innerhalb von vier Tagen wurden über 200 Projekte vorgestellt.

Beim Abschlussplenum verlieh Prof. Dr. Peter Thiemann (FH SWF) die beiden Preise der UPEC 2011. Als "Best Paper" hatte der internationale UPEC-Beirat die Darstellung von Salah Mousa von der Cardiff University ausgewählt. Mit dem vom Verein der Freunde ausgelobte Preisgeld in Höhe von 200 wurden die Ausführungen um Erdung und Blitzschutz bei verschiedenen Anordnungen der Erdungselektrode gewürdigt.

Für den "besten Vortrag" wurde Panagiotis Papadopoulos von der Aristotle University Of Thessaloniki ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von 200 hatte der VDE gestiftet. Der Grieche hatte das Simulationsmodell eines dezentralen Energieversorgungssystems entworfen, das aus zwei elektronisch gekoppelten Einheiten besteht. Schwerpunkt der Arbeit war die Implementierung verschiedener Regelverfahren, um die Einheit in ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) einzubinden und dabei den Einfluss von Störungen zu berücksichtigen.

Konferenzleiter Prof. Dr. Berthold Bitzer vom ausrichtenden Fachbereich Elektrische Energietechnik würdigte die Preisträger, die sich letztlich gegen 400 Bewerber durchgesetzt hatten und dankte für die breite internationale Beteiligung sowie den zahlreichen Mitwirkenden der Konferenz.

Die Soester Fachhochschule selbst war an der UPEC mit fünf Vorträgen beteiligt. Daniel Buschert etwa verband in seinem SunWater-Projekt die zwei existenziellen Zukunftsthemen Energie und Frischwasser. In dem bereits realisierten Projekt wurde in Ägypten eine solarbetriebene Entsalzungsanlage errichtet. Der Physiker verwies darauf, dass in diesem Sinne auch Abwärme von Kraftwerken sinnvoll genutzt werden könnte.

Dr. Ralf Biernatzki vom Soester Institut für Green Technology & Ländliche Entwicklung (i.green) stellte Biernatzki die Möglichkeit dar, Biogasanlagen als flexibles Instrument im Regelenergiemarkt für das Stromnetz einzusetzen. Dadurch könnte bei zunehmender fluktuierender Einspeisung hervorgerufen durch die wetterbedingten Schwankungen bei Wind- und Solarengerie Biogaskraftwerke eingesetzt werden, um diese Schwankungen zumindest teilweise aufzufangen: "Betreiber von Biogasanlagen könnten somit Zusatzerlöse erzielen, wenn sie bei einem Stromüberangebot eben keinen Strom produzieren", so der Soester Umweltingenieur. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.upec2011.org http://www.fh-swf.de/fbeet http://www.igreen.fh-swf.de
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