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Weinbau in Württemberg: Ausstellung zeigt die gängigsten Rebsorten

19.09.2011 - (idw) Universität Hohenheim

Ausstellung Klassische Rebsorten in alten und neuen Bildern im Museum zur Geschichte Hohenheims, 25. Sept. bis 11. Dez. 2011

Vorab-Termin für Medienvertreter am 22. Sept. 2011, zwischen 14:00 und 16:00

Ausgehend vom Atlas der für den Weinbau Deutschlands und Oesterreichs werthvollsten Traubensorten aus dem 19. Jahrhundert erzählt die Ausstellung Klassische Rebsorten in alten und neuen Bildern von württembergischen Pionieren auf dem Gebiet der Obstbaumzucht und erklärt, anhand welcher Merkmale die verschiedenen Rebsorten unterschieden werden können. Zu sehen ist die Ausstellung ab dem 25. September im Museum zur Geschichte Hohenheims. 1873 veröffentlichten die beiden Brüder Hermann und Rudolph Goethe ihren Atlas der für den Weinbau Deutschlands und Oesterreichs werthvollsten Traubensorten. Er enthält großformatige, farbige Abbildungen von 27 Rebsorten samt genauen Beschreibungen und Literaturangaben.

Einige Abbildungen aus dem Wein-Atlas zeigt die Ausstellung Klassische Rebsorten in alten und neuen Bildern im Museum der Geschichte Hohenheims. Hinzu kommen acht Schautafeln, die die wichtigsten in Württemberg kultivierten Sorten vorstellen. Auf ihnen werden die Abbildungen und Beschreibungen aus dem Wein-Atlas von 1873 denjenigen aus modernen Handbüchern gegenüber gestellt.

Passend zum Thema der Ausstellung zeigt die Bibliothek des Kommunikations-, Informations- und Medienzentrums (KIM) ausgewählte, historische Buchbestände.

Hohenheimer Einflüsse

Das Interesse der Fachwelt am Atlas der für den Weinbau Deutschlands und Oesterreichs werthvollsten Traubensorten war seinerzeit enorm. Auch die Königliche Landwirtschaftliche Akademie Hohenheim legte sich mindestens ein Exemplar zu. Dabei war es der Königliche Garteninspektor der Gartenbauschule Hohenheim, Eduard Lucas, der mit den größten Einfluss auf Hermann Goethe hatte.

Er machte Goethe 1859 zu seinem Assistenten und nahm ihn im Jahr darauf mit nach Reutlingen, wo er sein privates Pomologisches Institut gründete. Welche württembergischen Lehrmeister auf Goethe wirkten, zeigt ebenfalls die Ausstellung Klassische Rebsorten.

Konzipiert und in ihrer ursprünglichen Form zum ersten Mal gezeigt wurde die Ausstellung im vergangenen Jahr an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien. Sie steht seit ihrer Gründung im Jahre 1872 in engem Kontakt mit der Universität Hohenheim. Zwölf Professoren sind seither von der BOKU nach Hohenheim gewechselt oder umgekehrt. Einer von ihnen war Carl Fruwirth, der ab 1897 den Lehrstuhl für Pflanzenbau in Hohenheim besetzte.

Ihm und dem Austausch der beiden Hochschulen widmet sich die Ausstellung Klassische Rebsorten. Wie die einzelnen Rebsorten überhaupt voneinander unterschieden werden können, zeigt eine Schautafel von Dr. Nikolaus Merkt vom Institut für Kulturpflanzenwissenschaften der Universität Hohenheim.

Ausstellungseröffnung und Vorab-Termin

Eröffnet wird die Ausstellung Klassische Rebsorten in alten und neuen Bildern am Sonntag, den 25. September 2011 um 11 Uhr. Für Medienvertreter gibt es einen Vorab-Termin am 22. September zwischen 14:00 und 16:00 (siehe Antwortfax).

Text: Weik / Klebs

Kontakt für Medien:

Prof. Dr. Ulrich Fellmeth, Leitung Universitätsarchiv und Museum zur Geschichte Hohenheims, Tel.: 0711/459-22119, E-Mail: fellmeth@uni-hohenheim.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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