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Depression behandeln und überwinden!

21.09.2011 - (idw) Stiftung Deutsche Depressionshilfe

8. Europäischer Depressionstag am 1. Oktober 2011 Aktive Hilfen gegen Depression Berlin, den 21. September 2011 Unter dem Motto Depression behandeln und überwinden! macht der 8. Europäische Depressionstag auf eine der häufigsten psychiatrischen und immer noch tabuisierten Krankheiten aufmerksam. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an einer depressiven Erkrankung zu leiden, liegt bei 16 bis 20 Prozent. Sie gehen zudem in den industrialisierten Ländern mit dem größten Ausmaß an mit schweren Beeinträchtigungen gelebten Lebensjahren (im Vergleich zu allen Erkrankungen) einher. Etwa vier Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland behandlungsbedürftig erkrankt. Leider ist nur ein Bruchteil dieser Menschen ausreichend behandelt. Wichtig ist, depressive Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen, richtig zu diagnostizieren und die vielfältigen vorhandenen therapeutischen Möglichkeiten in adäquater Weise und konsequent zu nutzen. In den meisten Fällen ist es dann möglich, langfristig einen Therapieerfolg zu erzielen und die Erkrankung zu überwinden, sagt Prof. Dr. Detlef Dietrich, Repräsentant der European Depression Association (EDA) in Deutschland und Ärztlicher Direktor AMEOS Klinikum Hildesheim, anlässlich des 8. Europäischen Depressionstag (1.10.2011). Dies sei leider noch zu selten der Fall. Deshalb komme der Öffentlichkeitsarbeit durch den Europäischen Depressionstag (European Depression Day, EDD) weiterhin eine sehr wichtige Bedeutung zu. Im Rahmen des EDD gibt es bundesweit unterschiedliche Aktionen. Hierzu zählen beispielsweise regionale Vortrags- und Informationsveranstaltungen sowie öffentliche Aktivitäten wie der Lauf gegen Depression, die in verschiedenen Regionen in Kooperation mit den Bündnissen gegen Depression anlässlich des Europäischen Depressionstages stattfinden.

Forschung und Behandlung
In den letzten Jahrzehnten sind wesentliche Fortschritte in der Behandlung der Depression erzielt worden. So stehen neben modernen medikamentösen Therapieverfahren auch vielfältige nicht-medikamentöse (z.B. Licht- und Wachtherapie) und vor allem unterschiedliche psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Am besten wirkt bei den meisten depressiven Erkrankungen eine Kombination aus einer medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung gegebenenfalls zusammen mit unterstützenden Maßnahmen wie zum Beispiel Wach- oder Körpertherapie. Meist ist therapeutisch ein Gefüge unterschiedlicher Therapiemöglichkeiten in sinnvoller Zusammenstellung und individuell angepasst am besten geeignet, eine ausreichend schnelle und vor allem langanhaltende Besserung zu erzielen.

Zusammen mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und den Bündnissen gegen Depression will die European Depression Association, der inzwischen 19 Europäische Länder angeschlossen sind, anlässlich des 8. Europäischen Depressionstages die neueren Entwicklungen verdeutlichen. Der 8. Europäische Depressionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto Depression: Treat and defeat (Depression behandeln und überwinden) und informiert über Möglichkeiten des frühzeitigen Erkennens sowie therapeutische und weiterführende Maßnahmen und Aktivitäten, die langfristig zu einer Überwindung (Heilung) der Erkrankung beitragen können.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Detlef E. Dietrich

Repräsentant der European Depression Association in Deutschland (EDA)
Ärztlicher Direktor
AMEOS Klinikum Hildesheim, Goslarsche Landstr. 60
D-31135 Hildesheim
Tel.: +49 (0)5121 103-249
E-Mail: ddie.psy@hildesheim.ameos.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.depressionday.com Anhang
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