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Kunsthistorikertagung erstmals an der Donau-Universität Krems

28.09.2011 - (idw) Donau-Universität Krems

Unter dem Titel: Ornament und ... wird vom 30. September bis 2. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Bildwissenschaften an der Donau-Universität Krems (Österreich) die 16. Tagung des Verbandes Österreichischer Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker veranstaltet. Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress wird sich heuer den Rändern ästhetischer Theorien und Praktiken widmen. Das Ornament, dessen Überwindung Adolf Loos propagiert hatte, tritt in der heutigen Architektur, aber auch im Produktdesign und der bildenden Kunst wieder vermehrt in Erscheinung. Dieser Befund ist Ausgangspunkt einer Tagung, die nicht allein die ästhetische Funktion des Ornaments in Theorie und Praxis der Moderne zur Diskussion stellen möchte, sondern in einem weiteren Sinn nach dem Ornament in seiner Rolle als ein theoretisches Token fragt, über das sich historische und kulturelle Differenzen und Interferenzen reflektieren lassen.

Die Tagung stellt Fragen nach dem Verhältnis von freier und angewandter Kunst und deren unterschiedlicher theoretischer Fundierung, nach der Relation der einzelnen Medien zueinander und ihrer jeweiligen Spezifität sowie nach dem Verhältnis von Form und Funktion, von Wert und Aufwand, von Mode und Stil. Fachvortragende sind Markus Klammer, Christian Spies, Michael Dürfeld, Rainald Franz, Ruth Hanisch, Kassandra Nakas, Susanne Leeb, Eva-Maria Troelenberg, Franz Josef Czernin, Regine Prange, Andrea Hubin, Harald Kraemer, Annette Tietenberg und Sabine B. Vogel.

Zentrum für Bildwissenschaften an der Donau-Universität Krems

Vor sechs Jahren wurde im deutschsprachigen Raum erstmals ein Lehrstuhl für Bildwissenschaften eingerichtet, der seither mit Univ.-Prof. Dr. Oliver Grau besetzt ist. Graus Werke wurden in mittlerweile zwölf Sprachen publiziert. Das Zentrum für Bildwissenschaften ist eine international einzigartige Einrichtung, die sich insbesondere mit der Erforschung von Medienkunst und technologischen Entwicklungen sowie mit Digitalisierungs-, Projektions-, Immersionsforschung und Langzeiterhaltung befasst. Eng mit der Forschung verbunden sind Studienprogramme, die in dieser Form ausschließlich an der Donau-Universität Krems angeboten werden. Berufsbegleitende Masterstudiengänge in Bildwissenschaften und Medienkunstgeschichte, sowie Studienprogramme für Visuelle Kompetenzen, Digitales Sammlungsmanagement, Ausstellungsdesign und Fotografie bringen Working Professionals und insgesamt rund 100 international ausgewiesene ExpertInnen als Faculty an das Zentrum für Bildwissenschaften auf Stift Göttweig.

Anmeldungen für die Herbst beginnenden Lehrgänge Visuelle Kompetenzen (Start: 29. Oktober), Fotografie (Start: 15. Oktober) sind noch möglich.

Rückfragen
Mag. Thomas Veigl
Zentrum für Bildwissenschaften
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2541
thomas.veigl@donau-uni.ac.at
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Weitere Informationen: http://www.kunsthistoriker.at Tagungsprogramm und Anmeldung http://www.donau-uni.ac.at/dbw Homepage des Zentrums für Bildwissenschaften
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