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Ein Experte auf dem Gebiet der Röntgenstrukturanalyse ist Professor Dr. Josef Breu

17.09.2003 - (idw) Universität Bayreuth

Bayreuth (UBT). Der gebürtige Oberpfälzer - er stammt aus Cham, Jahrgang 1961 - studierte Chemie zunächst an der Universität Regensburg, setzte das Studium dann an der University of Colorado at Boulder (USA) fort und schrieb in der ostbayerischen Metropole sowohl seine Diplomarbeit als auch seine Dissertation ("Sind Tonmineralien prochirale Adsorbentien?" Über die Einlagerung optisch aktiver Trischelat-Metallkomplexe in Smectite"). Mit einem DFG-Stipendium war er danach (1993) als Postdoktorand in England (Royal Institution of Great Britain) tätig, wo er sich mit molekularer Modellierung von Smectit-Einlagerungsverbindungen beschäftigt. Zurückgekehrt an die Universität Regensburg wurde er dort wissenschaftlicher Assistent und unterstützt durch ein DFG-Habilitationsstipendium habilitierte er sich zum Thema "Chrystal-Engineering chiraler Koordinationsverbindungen". Die Forschungsrichtungen von Privatdozent Breu im Bereich der Festkörperchemie sind breit angelegt und reichen von Molekülen im Kristall bis zu makroskopischen Eigenschaften von Einlagerungsverbindungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die gezielte Kristallisation anorganischer Molekülverbindungen, ein Gebiet, das schon viele Jahrzehnte bearbeitet, aber erst jetzt an einzelnen Beispielen erfolgsversprechend behandelt wird. Weiterhin interessiert er sich für die Ursachen von Selbstorganisation komplexer Systeme und wendet dabei moderne theoretische Verfahren an.
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