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Beruf und Familie - Lebensmodelle in Naturwissenschaft und Technik

17.09.2003 - (idw) Technische Universität Kaiserslautern

Mentoring-Projekt an der TU Kaiserslautern

Es gibt sie: Frauen, die im Bereich Naturwissenschaft und Technik beruflich erfolgreich sind und Kinder haben! Und wenn vier von ihnen sich vor zahlreich erschienenem Publikum in der Rotunde der TU Kaiserslautern zusammenfinden, um über ihre persönlichen Lebensmodelle zu berichten, um Chancen und Probleme ihrer eigenen beruflichen Karriere aufzuzählen und um bereitwillig zu schildern, wie sie selbst erfolgreich geworden sind, ohne auf Kinder zu verzichten, dann entwickelt sich eine spannende und sehr vergnügliche Veranstaltung über die viele Teilnehmerinnen gesagt haben "Schade, dass diese Diskussion - für heute - vorüber ist!".

Die Podiumsdiskussion wurde im Rahmen der Festveranstaltung am 10. Juli, 2003 durch die Teilnehmerinnen des seit 2002 bestehenden Mentoring-Projektes für Nachwuchswissenschaftlerinnen der TU Kaiserslautern organisiert, die einige ihrer Mentorinnen eingeladen hatten: Prof. Dr. Gisela Schütz, Direktorin am Max-Planck Institut für Metallforschung in Stuttgart, Dr.-Ing. Ulrike Reutter, stellvertretende Fachbereichsleiterin am Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund, Dr. rer. pol. Barbara Jörg, u.a. Kreisverbandsvorsitzende der FDP in Kaiserlautern sowie Dipl.-Ing. Gabi Nießen, Projektkoordinatorin der Albert Speer & Partner GmbH in Frankfurt und selbst Absolventin der Raum- und Umweltplanung in Kaiserslautern.

Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Akad. Dir. Cornelie Leopold, Fachgebietsleiterin im Fachbereich ARUBI, die die Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion aufforderte, über ihre Familienorganisationsmodelle in der Baby-, Kleinkind- und Grundschulzeit zu berichten, Konflikte und Probleme bei der Rückkehr an die Arbeitsstelle zu schildern und Aufstiegsmöglichkeiten in ihrem Beruf einzuschätzen, vor allem, wenn sie für einen bestimmten Zeitraum Elternzeit gewählt hatten.

Dem neugierig interessierten Publikum gab sich immer wieder Gelegenheit, konkret nachzuhaken, wobei allen Beteiligten der Diskussion deutlich wurde, dass es bei allem notwendigen Organisationstalent eine individuelle Entscheidung für jede Wissenschaftlerin bleibt, wie sie Karriere und Kinder erfolgreich miteinander verbindet, es gibt keinen Königsweg! Die bemerkenswerten Frauen der Podiumsdiskussionsrunde zeigten Wege auf, wie sie selbst erfolgreich ihre Karriere vorantreiben konnten, sie haben beispielgebend viele Ideen aufgezeigt, aus denen sich die heutigen Nachwuchswissenschaftlerinnen wie bei einem Puzzle ihre eigenen Lösungsstrategien zusammenbauen können.
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